Schlagwort-Archive: Filme

DVD-Tipps für Kinder

DVD-Tipps für Kinder: tolle Filme für die Ferien

Bald sind sie da: die Feiertage. Und mit ihnen wieder jede Menge Zeit, sich einfach mal aufs Sofa zu legen und einen Film nach dem nächsten zu schauen. Ihr wollt das mit euren Kindern machen? Dann haben wir hier ein paar DVD-Tipps für Kinder zusammengestellt.

Der zweite Weihnachtstag. Alle Geschenke sind ausgepackt. Alle Kekse genascht. Zeit, endlich mal wieder einen guten Film zu gucken. Aber nicht alle sind aufgrund der Altersfreigabe auch für die ganze Familie empfehlenswert. Welche DVDs eignen sich denn für Kinder? Hier findet ihr ein paar Empfehlungen von Kinderfilmen für verschiedene Altersklassen.

Die Klassiker ohne Altersbeschränkung: Sandmännchen, Pippi und Co.

Wer kennt ihn nicht, den kleinen Mann mit der Zipfelmütze, der Kindern einen wohligen Schlaf beschert? Genau, die Rede ist vom Sandmännchen, erfunden von Hans Christian Andersen. Die Geschichten aus dem Märchenwald mit Herrn Fuchs, Frau Elster und Co. gibt es auf DVD und gehören zu den beliebtesten und bekanntesten Kinderserien. Die Abenteuer des kleinen Sandmännchens sind ohne Altersbeschränkung und demnach für alle Altersklasse geeignet.

Nicht weniger bekannt und ein ebenfalls ein Klassiker ist „Pippi Langstrumpf“, die Heldin von vielen Kindern, die von Astrid Lindgren ins Leben gerufen wurde. Das kleine Mädchen mit den Sommersprossen und den geflochtenen Zöpfen besteht so einige Abenteuer und lebt ihr Leben so, wie es ihr gefällt. In der Villa Kunterbunt mit Affe Herr Nilsson und Pferd Kleiner Onkel fehlt es ihr an nichts, nur ihren Papa, den König der Südsee, den vermisst sie manchmal. Die Komplettbox mit Pippi-Filmen ist im Handel erhältlich.

Die besten Animationsfilme für Kinder

Neulich war sie im Kino und hat die Herzen – wie schon ihr Fischkollege zuvor – im Sturm erobert. Dorie ist in diesem Jahr der wohl berühmteste Fisch, dessen Abenteuer Groß und Klein vor der Leinwand fasziniert hat. Grund genug, sich die Filme der bunten Meeresbewohner wieder einmal zu gönnen. „Findet Nemo“ und „Findet Dorie“ sind Animationsfilme für die ganze Familie und haben keine Altersbeschränkung. Daher können sie selbst von den Kleinsten geschaut werden.

Wer nicht genug bekommen kann von den tierischen Freunden in der Flimmerkiste, der wird seine Freude an Disneys „Zoomania“ haben, dem verrückten Animationsfilm um eine Metropole, in der die unterschiedlichsten Tiere aus aller Welt leben: Eisbären in Iglus oder Wüstenbewohner in Wolkenkratzern. Die Häsin Judy Hopps, Polizistin von Beruf, wird in die Stadt versetzt und räumt dann dort einmal so richtig auf.

Achtung, für die nächste Empfehlung müsst ihr im Vorfeld schon einmal die Bauchmuskeln aufwärmen, denn hier ist man vor Lachen nicht mehr zu halten. „Alles steht Kopf“ ist ein chaotisch, bunter Animationsfilm, dessen Story mal etwas ganz anderes ist: Die elfjährige Riley hat ein Kontrollzentrum im Kopf, in dem die Emotionen, verkörpert durch kleine liebenswerte Figuren, ganz schön viel zu tun haben: Freude, Angst, Wut – so heißen die Gefühle, die Rileys Gemütsleben steuern und zwischendurch alles auf den Kopf zu stellen drohen.

Weniger bekannt, aber umso rührender ist „Die Geschichte vom Teddy, den niemand wollte“. Dem Kuscheltier wurde sein Lächeln in der Fabrik verkehrt herum aufgenäht. Daher sitzt der arme Teddy nun im Schaufenster und guckt traurig nach draußen, weil ihn keiner kaufen will. Der Weihnachtsfilm ist mit viel Liebe gemacht und hat natürlich ein Happy End.

DVD-Tipps für Kinder ab 12 Jahren

Für die großen Kleinen gibt es auch jede Menge DVD-Empfehlungen. Ab 12 Jahren freigegeben sind die „Harry Potter“-Filme. Wer die Bücher gelesen hat, wird die Filme lieben. Die Geschichten um den jungen Zauberer Harry, der in Hogwarts jede Menge Abenteuer erlebt und dabei immer auf seine Freunde Ron und Hermine zählen kann, sind ideal für einen Weihnachtsabend. Aber Achtung: Wer einmal mit einem Potter-Film anfängt, der kann so schnell nicht mehr aufhören.

Ebenfalls faszinierend und aus dem Genre der Fantasy-Filme nicht mehr wegzudenken, sind die „Chroniken von Narnia“. Begeistert hat mich vor allem der erste Teil, in dem Lucy und ihre Geschwister durch einen verzauberten alten Wandschrank in das Reich Narnia gelangen, in dem mystische Wesen wohnen und das von der Herrscherin Jadis regiert wird. Die Abenteuer der Geschwister sind nicht weniger aufregend wie die von Harry Potter und dürfen bei keinem Filmabend fehlen.

Und hier noch eine Liste mit den schönsten Kinderfilmen, die ich immer wieder gerne gucke:

  • „Der kleine Lord“
  • „Pünktchen und Anton“
  • „Das letzte Einhorn“
  • „Die unendliche Geschichte“
  • „Unten am Fluss“
  • „Bernard und Bianca – Die Mäusepolizei“
  • „In einem Land vor unserer Zeit“
  • „Wall-E – Der Letzte räumt die Erde auf“
  • „Emil und die Detektive“
  • „Peterchens Mondfahrt“
  • „Ein Schweinchen namens Babe“

Eure Jana

collage_findet_dorie

Findet Dorie: Wer sucht da eigentlich genau?

Einfach schwimmen, einfach schwimmen, einfach schwimmen, schwimmen, schwimmen – Fans von Clownfisch Nemo und Co. wissen direkt, wer diesen Singsang von sich gibt: Dorie, der Paletten-Doktorfisch, der unter Amnesie leidet und nicht nur die Küsten Kaliforniens sondern auch die Kinoleinwände erobert. Aber: Wer steckt eigentlich dahinter?

Nach dem Pixar-Erfolgsfilm „Findet Nemo“, der von Disney veröffentlicht wurde, schwimmen unsere Lieblingsfische wieder munter weiter. Dieses Mal begeben sie sich auf eine abenteuerliche Suche an der kalifornischen Küste. Der Trailer hat es bereits vorweggenommen: Die unter Gedächtnisschwund leidende Dorie steht dieses Mal im Mittelpunkt. Ein Jahr nach der wilden Suche nach dem kleinen Nemo versucht sie an der Küste von Kalifornien ihre Familie wieder zu finden. Die hat sie vor langer Zeit verloren. Filmstart war der 29. September 2016. Seitdem strömen zahlreiche Nemo-Fans in die Kinos und katapultieren den fischig-fröhlichen Film auf den ersten Platz der deutschen Kinocharts (FSK ab 0 freigegeben).

Und plötzlich dachte sie sich: Wer ist meine Familie?

Ein Jahr ist vergangen. Damals suchte Clownfisch-Vater Marlin, gesprochen von Christian Tramitz, der Komiker aus „Der Schuh des Manitu“ oder „Französisch für Anfänger“, seinen Sohn Nemo, dem Vicco Clarén seine Stimme leiht. Die treue Freundin Dorie, perfekt imitiert von Anke Engelke, hat ihn dabei tatkräftig trotz dementartigem Verhalten unterstützt. Und heute, nachdem alle ein glückliches Leben im Korallenriff lebten, fällt Dorie plötzlich ein, dass sie gar nicht weiß, wo sie genau her kommt und wer ihre Eltern sind. Das will sie natürlich ändern und begibt sich auf die lange Suche.

Helden mit Handicap

Nicht selten vergisst sie dabei, wer sie ist und was sie machen will. Schließlich landet sie aber über Umwege im Meeresbiologischem Institut in Kalifornien. Durch dessen Gänge hallt die Stimme von Franziska van Almsick, wo sie weitere Anhänger an Land zieht, die sie auf der Suche nach ihrer Familie unterstützen wollen. Da gibt es zum Beispiel die Krake Hank, der ein Tentakel fehlt, gesprochen von Roland Hemmo, der Dorie in einer Glaskanne durch das Institut befördert. Sie trifft auf die fast blinde Destiny, der Walhai mit der bezaubernden Stimme von Rubina Nath. Dank ihr kann sich Dorie wieder erinnern, warum sie eigentlich Walisch sprechen kann. Sie lernt Bailey kennen, den Weißwal, dessen Ortungssystem nicht mehr funktioniert und den Alex Malzacher spricht.

Alle Meeresbewohner haben irgendein Handicap und machen sich trotzdem auf den Weg und versuchen Dorie so gut es geht auf ihrer Suche nach ihrer Familie zu unterstützen. Ob sie es wohl schaffen?

[getproducts ids=“10800867, 10801222, 16581319, 16586628, 14457692, 10066508″ limit=“6″]

Auch nach dem Film: Pures Dorie-Vergnügen

Leider dauert der Film nur 103 Minuten. Wenn es nach mir ginge, könnten die Abenteuer viel länger dauern. Wer wie ich nach dem Film immer noch nicht genug von Dorie und Co. hat, der kann sich freuen: Ravensburger hat sich ebenfalls so sehr für den Film begeistern können, dass es Hank, Bailey und alle anderen Helden des Films nun in allen möglichen Spielformen gibt. Bleibt nur zu hoffen, dass Disney und Pixar die Abenteuer weiter drehen. Wer weiß, vielleicht gibt es bald Filme über Hank, der seinen Tentakel wieder finden möchte. Oder über Bailey, der sich aufgrund seines defekten Ortungssystems verschwimmt. Oder über Destiny, die sich aufgrund ihrer Blindheit in einen Autoreifen am Meeresgrund verliebt. Geschichten gäbe es viele. Hoffen wir, dass sie bald erzählt werden.

Eure Jana