Archiv der Kategorie: Spielwaren

Star Wars LEGO

LEGO Star Wars: Die letzten Jedi

Bei diesen galaktischen Star-Wars-LEGO-Neuheiten geht jedem Star-Wars-Fan das Herz auf! Ob Klein-, oder Groß, diese Star-Wars-Figuren hinterlassen ein Funkeln in den Augen. Insgesamt sieben authentische Bausets von LEGO Star Wars sind bereits vor dem Kinostart von „Star Wars: Die letzten Jedi“ erhältlich und lassen die Abenteuer schon vorab zu Hause erleben.

Im Folgenden stellen wir euch verschiedene Figuren und ein Teil der Modelle zum neuen Film vor. Kinostart der Weltraumsaga ist der 14. Dezember 2017. Beginnend mit den „Buildable Figures“, wie dem Elite Praetorian Guard, Rey und dem Liebling von vielen: Chewbacca.

Star Wars LEGO – Elite Praetorian Guard

Der Elite Praetorian Guard beschützt die Anführer der First Order. Eine der Besonderheiten der Figur: Sie besitzt eine rote Rüstung mit Stoffmantel. Dieser bietet eine angenehme, haptische Abwechslung zu den Plastiksteinchen. Außerdem verfügt der Verteidiger über eine einzigartige Helmkonstruktion. Wenn man sich den Rücken der Figur anguckt, fällt einem sofort der Hebel auf. Mit diesem lassen sich die Arme bewegen und schwingen. Des Weiteren ist im Paket ein Beidhand-Klingenstab enthalten, welcher sich in zwei Klingen zerteilen lässt, was für den extra Spaßfaktor sorgt.

Star Wars LEGO – Rey

Die nächste Heldenfigur ist Rey. Zu dieser sehr beweglichen Figur gibt es ein Lichtschwert und ebenfalls Stoffteile, welche man mit einbauen muss. Außerdem verfügt sie über eine Blaster-Pistole und ebenfalls über die radbetätigte Funktion zum Bewegen der Arme. Ein Klassiker unter den Star-Wars-Liebhabern.

Star Wars LEGO – Chewbacca

Chewbacca, gehört zu den großen zotteligen Wesen der Wookiees. Diese Figur darf in keiner Star-Wars-Lego-Sammlung fehlen! Auch Chewbacca ist durch die Bauweise unglaublich beweglich! Die Chewbacca-Figur ist ganze 30 cm hoch und besitzt einen Gurt, vollgepackt mit Pfeilen und eine Tasche, welche abgenommen werden kann. Chewbacca trägt außerdem einen Bowcaster, versetzt mit federunterstütztem Shooter und zusätzlich angebrachten Pfeilen.

Elite Praetorian Guard Ray und Chewbacca Star Wars Lego

LEGO Star Wars: die letzten Jedi – Resistance Bomber

Das nächste Modell ist der Resistance Bomber. Mit diesem kannst du actiongeladene Missionen starten, genau wie in Episode VIII. Bei diesem Modell wurde auf verschiedene und innovative Funktionen gesetzt. Dazu zählen die Bombe, welche auf Knopfdruck fallen gelassen werden kann oder der federunterstützte Shooter, die aufklappbaren Heckkabinen oder die schwenkbaren Heckkanonen sowie das Frontcockpit, in dem Figuren Platz haben, von welchen es insgesamt fünf in diesem Paket gibt. Der LEGO Star Wars Resistance Bomber verfügt außerdem über ein abnehmbares Dachsegment, damit der Zugriff auf den Innenraum gewährleistet ist.

Resistance Bomber Star Wars LegoResistance Bomber Star Wars LegoResistance Bomber Star Wars Lego

LEGO Star Wars: die letzten Jedi – Heavy Assault Walker

Angelehnt an den Walker aus dem Kinofilm „Star Wars: Episode VIII“-, ist der LEGO Star Wars Heavy Assault Walker mit äußerst vielen Details versehen. Dazu zählen robuste Panzerplatten, bewegliche Beine und ein Kopf, welcher ein aufklappbares Cockpit enthält, in welches Minifiguren passen. Auch dieses Modell ist mit reichlich federunterstützenden Shootern versehen. Auf dem Kopf befindet sich ein Schnellshooter, welcher Action garantiert! Für Spielspaß sorgen auch die abnehmbaren Kanister, welche am Heck des Modells angebracht sind. Diese können ebenfalls fallen gelassen werden. Seitlich des Modells befindet sich ein geräumiges Staufach, welches einen Vorrat an Shootern beinhaltet. Die  aufklappbare Heckkabine kommt wie gerufen für eine Minifigur und bietet Raketen Platz.

Heavy Assault Walker Star Wars Lego

LEGO Star Wars: die letzten Jedi – First Order Star Destroyer

Das letzte, tolle Modell ist der First Order Star Destroyer. Mit diesem Fluggerät der Star-Wars-Reihe kannst du spannende Abenteuer erleben! Das aus der Episode VIII bekannte Modell punktet mit seiner imposanten Größe. Außen sind ausklappbare Panzerklappen angebracht und an den Seiten ganze acht Shooter. Beim Öffnen der Dachplatten erlebst du den sehr detaillierten Innenraum des Raumschiffs. In diesem befindet sich ein intakter Aufzug, welcher zu Snokes Kommandozentrale führt. Dort angekommen empfängt dich die Brücke mit den Crew-Mitgliedern. Auch ein Konferenzbereich, inklusive baubarem Medizin-Droid und BB-9E ist Teil des First Order Star Destroyers. Für einen Durchgang zum Kontrollraum wurde ebenfalls gesorgt. Mit dem außen befestigten Tragegriff-, sind actionreiche Spielmanöver vorprogrammiert!

First Order Star Destroyer Star Wars LegoFirst Order Star Destroyer Star Wars LegoFirst Order Star Destroyer Star Wars LegoFirst Order Star Destroyer Star Wars Lego

Wir wünschen euch viel Spaß beim Zusammenbauen und beim Entdecken neuer Galaxien. In diesem Sinne, möge die Macht mit euch sein!

Kinderspiel des Jahres Icecool Amigo

Kinderspiel des Jahres: ICECOOL

Seit ich denken kann, liebe ich es, Gesellschaftsspiele zu spielen. Ganz egal, ob damals mit meinen Eltern und Schwestern, als ich selbst noch klein war, oder heute mit meinem Mann, meinen Freunden oder meinen eigenen Kindern. Darum freue ich mich jedes Mal riesig, wenn ein neues tolles Spiel auf den Markt kommt! Außerdem sammeln wir die Spiele des Jahres und die Kinderspiele des Jahres. Dieses Jahr wurde das Spiel „ICECOOL“ von Amigo mit diesem Titel ausgezeichnet. Zu Recht, denn das Spiel bereitet Groß und Klein sowie Jung und Alt jede Menge Freude!

Kinderspiel des Jahres Icecool Amigo

ICECOOL: Darum geht es in dem Spiel

Wer das Spiel ICECOOL zum ersten Mal spielt, wird mitunter etwas überrascht sein, denn dieses Spiel unterscheidet sich in so ziemlich allen Punkten von anderen Gesellschaftsspielen. Zudem bedarf es tatsächlich etwas Übung, bis es einem gelingt, die kleinen Pinguinfiguren galant und strategisch sinnvoll über das Eis zu schnipsen. Doch genau darum geht es bei dem Spiel: Die Pinguine müssen per Fingerschnipp durch die zuvor aufgebaute Eisschule bewegt werden.

Ziel ist es, als Jäger seine Pinguinkameraden einzufangen, bevor diese ihre eigene Aufgabe erfüllt haben, oder als Läufer die eigenen Fische einzusammeln, bevor man vom Jäger geschnappt wird. Für jede erfüllte Aufgabe gibt es Punkte.

Kinderspiel des Jahres Icecool Amigo

Es geht also um Geschicklichkeit und Strategie, vor allem aber um jede Menge Spaß! ICECOOL ist ein tolles Familienspiel und eignet sich für Kinder ab 5 bis 6 Jahren.

ICCOOL: Das Familienspiel des Jahres

Für mich ist ICECOOL nicht bloß das Kinderspiel, sondern das Familienspiel des Jahres, weil es endlich mal wieder ein Spiel ist, das so schnell nicht langweilig wird. Weder sind die Kindern den Eltern überlegen noch anders herum. Alles, was zählt, ist ein guter Fingerschnipp. Sobald man die perfekte Technik dafür raus hat, hat jeder die gleiche Chance, das Spiel zu gewinnen.

Das Spiel ist lustig, überraschend und vor allem abwechslungsreich!

ICECOOL: So wird gespielt

Zu dem Spiel gehören 5 Boxen, die 5 unterschiedliche Räume darstellen, außerdem 4 Pinguine, 16 Holzfische, 45 Fischkarten, 4 Pinguinkarten, 4 Pinguinausweise und eine Anleitung.

Die Anleitung ist schnell gelesen, die Regeln sind schnell verstanden. Der Aufbau geht ebenfalls zügig. Dafür müssen die fünf Boxen so nebeneinander gelegt werden, dass sich die Türschwellen berühren und dabei fünf Räume entstehen, durch welche die Pinguine im weiteren Spielverlauf geschnipst werden müssen.

Als nächstes bekommt jeder Spieler einen Pinguin und die drei farblich dazugehörigen Fische sowie eine Pinguinkarte und einen Pinguinausweis. Die Fischkarten werden neben der Spielfläche platziert.

Kinderspiel des Jahres Icecool Amigo

In jeder Spielrunde gibt es einen Jäger, dessen Aufgabe es ist, die anderen Pinguine, die sogenannten Läufer, zu fangen. Diese Läufer hingegen müssen ihre Fische einsammeln. Für jeden gefangenen Fisch bekommen sie eine Fischkarte mit Punkten. Der Jäger hingegen bekommt für jeden gefangenen Schüler dessen Pinguinausweis. Für die Ausweise gibt es dann ebenfalls Punkte.

Die Runde endet entweder, sobald ein Läufer all seine Fische eingesammelt hat oder wenn der Jäger alle Läufer geschnappt hat.

Kinderspiel des Jahres Icecool Amigo

Anschließend beginnt eine neue Runde. Die in der ersten Spielrunde erworbenen Fischkarten bleiben bei den Spielern und werden erst nach Ende der letzten Runde addiert. Aus diesem Grund müssen mindestens so viele Runden gespielt werden, dass jeder einmal der Jäger sein konnte.

Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel. Bei Gleichstand zählt zusätzlich die Anzahl der Fischkarten.     

Fazit

Das Spiel ICECOOL macht am meisten Spaß, wenn es bei voller Besetzung gespielt wird. Für das Schnipsen braucht es zwar etwas Übung, aber wenn man den Dreh einmal raus hat, ist es unglaublich lustig, die Pinguine gezielt durch die Eisschule zu schnipsen.

Kinderspiel des Jahres Icecool Amigo

Das Spiel ist ein großartiges Familienspiel, das weder viel Vorbereitung noch viel Können bedarf, sodass Groß und Klein gleichermaßen viel Spaß beim Spielen haben.

In diesem Sinne wünsche ich allen viel Spaß beim Schnipsen, Einsammeln und Einfangen!

Alles Liebe, eure Mari

Cozmo Roboter

Testbericht: Cozmo der kleine Roboter mit großer Persönlichkeit

Ich habe den coolsten Roboter aller Zeiten getestet oder besser gesagt kennengelernt und möchte mit euch die ersten Eindrücke von Cozmo teilen. Er ist die ideale Kombi aus Supercomputer und treuem Gefährten. Er ist ganz anders als andere Roboter. Der kleine Freund ist nämlich einer der fortschrittlichsten Roboter für den privaten Gebrauch – für alle Altersgruppen.

Entwickelt wurde er von KI- und Robotik-Spezialisten bei Anki aus dem Silicon Valley. In den USA zählt Cozmo zu den beliebtesten Premium-Spielzeugen. Der Erfolg war mir zugegebenermaßen zunächst ein Rätsel. Aber gleich zu Beginn unseres Kennenlernens erklärte sich, warum so viele Menschen dem Charme von Cozmo erlegen sind. Das renommierte Team aus führenden Animatoren und Spieleentwicklern hat sehr gute Arbeit geleistet.

Cozmo Roboter

Cozmo, der kleine Kerl mit vielen Funktionen und Talenten

Nach dem Auspacken schaue ich mir die Bedienungsanleitung an, die auf der Rückseite eines Posters gedruckt ist. Dafür solltet ihr übrigens ein bisschen Zeit einplanen, denn das Einrichten erfordert Konzentration und ein wenig Geduld. Sobald der kleine Roboter aufwacht, geht es rund. Er ist sehr flink und möchte beschäftigt werden. Er fordert mich mit Reaktions- und Geschicklichkeitsspielen heraus.

Spaß und Spiel stehen an erster Stelle. Je mehr ich mit ihm spiele, desto mehr Erfahrungen sammelt Cozmo und schaltet neue Fähigkeiten frei – dank der Punkte, die ich sammeln kann, wenn ich mich mit ihm beschäftige. Das fordert der kleine Roboter auch hartnäckig – aber keinesfalls nervend – ein. Er stupst mich an, damit ich mit ihm spiele und überrascht mich immer wieder aufs Neue. Ziel ist es nämlich, dass sich seine Persönlichkeit durch die Erlebnisse weiterentwickelt. Cozmo kann sich aber auch wunderbar selbst beschäftigen, dabei spielt er gerne mit seinen interaktiven Power Cubes. Mit Haustieren tollt der Kleine übrigens weniger gern, sein Niesen deutet auf eine Allergie hin. 🙂

Cozmo, ein Roboter mit Persönlichkeit und Gefühlen

Schnell wird deutlich, dass der kleine Roboter seinen eigenen Kopf hat. Eben ein richtiger Charaktertyp 😉 Er hat die Möglichkeit, Emotionen zu entwickeln und mit Menschen zu kommunizieren. Er drückt Gefühle aus und nimmt meine wahr. Und das ist der Grund, warum man eine echte Bindung zu ihm aufbauen kann.

Wirklich erstaunt bin ich über die komplexe Mimik von Cozmo und seine eigene Sprache und Stimme. Er hat ein hochentwickeltes Gesichtserkennungs- und Wahrnehmungssystem mit dem er konstant seine Umgebung scannt und so nicht nur Hindernisse, sondern auch Menschen erkennt. Wenn er mich als seinen menschlichen Freund sieht, erinnert er sich an mich und freut sich sogar – das erkennt man daran, dass seine Augen aufleuchten! Er kann auch auf meinen Gesichtsausdruck und meine Emotionen reagieren. Allerdings hat Cozmo genauso eigene Bedürfnisse, auf die ich eingehen soll.

Cozmo Roboter

Cozmo, ein talentierter kleiner Kerl mit eigenem Willen

Der kleine Roboter-Freund überrascht mich immer wieder mit seinen Tricks. Zum Beispiel tut er gerne so, als würde er von der Tischkante fallen und zeigt so seine freche Seite. Tatsächlich würde er nie von der Tischkante fallen. Berechenbar ist Cozmo aber ganz und gar nicht, er trifft Entscheidungen je nach Stimmungslage. Dank seines Entdeckergeistes wird es nie langweilig. Cozmo liebt es, seine Umwelt zu erkunden und mit ihr zu interagieren.

Cozmo, ein Roboter für Kinder und technikaffine Erwachsene

Gesteuert wird der kleine Roboter über die dazugehörige englischsprachige App – die es kostenlos für alle kompatiblen iOS-, Android- und Kindle Fire-Geräte gibt. Je länger man mit Cozmo spielt, umso mehr Spielinhalte und Optionen werden in der App freigeschaltet, die es ermöglichen, mit Cozmo zu interagieren.

Übrigens ist ein wichtiger Bestandteil das Software Development Kit (SDK), womit Nutzer Zugang zu der Robotik-Technologie hinter Cozmo ermöglicht wird. Mit dem SDK kann jeder ganz einfach seinen Cozmo um individuelle Funktionen erweitern. Mit dem Code Lab, bietet Anki eine vielseitige Plattform zur Programmierung von Robotern für Einsteiger an. So einfach, dass auch Kinder programmieren lernen können!

Cozmo Roboter

Mein Fazit: Cozmo ist wirklich faszinierend und seinen Preis absolut wert!

Ravensburger Gewinnspiel

Spiel, Spaß, Ravensburger: Was ihr schon immer wissen wolltet

Ratespiel: Welche Marke verbirgt sich hinter dem Logo mit dem blauen Dreieck? Richtig! Ravensburger. Um auf dieses Traditionsunternehmen zu kommen, hätten sich etliche Fragen angeboten: Wer ist der Herausgeber von Spieleklassikern wie „Memory“, „Scotland Yard“ und „Das verrückte Labyrinth“? Oder: Wer zählt zu den führenden Anbietern von Puzzeln, Spielen und Kinder- sowie Jugendbüchern? Die meisten hätten bestimmt alles richtig erraten – für sie sind die Produkte mit dem blauen Gütezeichen seit Kindheitstagen nicht mehr aus ihrem Leben wegzudenken.

Ravensburger Gewinnspiel

Aus dem Sortiment von Galeria Kaufhof ebenso wenig. Alleine 1.081 Produkte finden sich derzeit im Online-Shop. Darüber würde sich Firmengründer Otto Maier, der 1883 mit seinem Verlag den Grundstein für den Erfolgsweg legte, sicherlich freuen. Genauso wie über das Ravensburger-Museum und den Freizeitpark Ravensburger Spieleland – alles entstanden rund um das Thema „Spielerische Förderung“. Denn das ist der Grundgedanke hinter allem.

So auch bei den „Wieso?Weshalb?Warum?“-Büchern, die brennende Fragen auf anschauliche Weise beantworten, und bei „Tiptoi“, dem audiodigitalen Lernsystem für Bücher, Spiele und Spielzeug.

Doch bevor der „Tiptoi“-Stift Einzug ins Kinderzimmer hielt, war ein Spiel schon lange da: das Puzzle. Egal ob mit fünf Teilen oder 40.320 (das größte verkaufte Puzzle derzeit, produziert übrigens von Ravensburger) – die Mutter der Geduldspiele begeistert seit Generationen Jung und Alt.

Puzzeln ist klasse. Noch mehr Spaß macht es aber mit einem attraktiven Motiv. Und wenn das Foto dann noch kein x-beliebiges, sondern ein persönliches ist, umso besser.  Wer sich schon immer einmal gewünscht hat, nicht irgendein Bild, sondern sein Lieblingsmotiv zerlegen und dann wieder zusammenlegen oder sogar verschenken zu können, aufgepasst. Diesen Wunsch erfüllt unser Gewinnspiel.

Ravensburger Gewinnspiel

Vom 1. August bis 19. September 2017 einfach das favorisierte Foto auf der Aktionsseite hochladen. Das Gewinnerbild wird dann von Ravensburger in Serie produziert und im Galeria Kaufhof-Online-Shop verkauft.

Wir wünschen viel Spaß und Glück!

Lernen beim Würfeln

Lernen durch Würfeln: Warum jedes Spiel ein Lernspiel ist

Kinder lernen immer das, was in ihrer persönlichen Entwicklung gerade Thema ist. Das kann dann auch mal mit den Vorstellungen der Umgebung kollidieren. Das macht aber nichts, solange das Vertrauen in die Umgebung stimmt und spannendes Erfahrungsmaterial in Reichweite. Kinder lernen bei jeder Handlung. Besonders, wenn sie Spaß macht. Darum gibt es kein Spiel, das nicht auf seine Weise auch ein Lernspiel ist.

Brettspiele sind Frühförderung

Werfen wir einen Blick auf die Themen, die Eltern meist zuerst durch den Kopf gehen: der klassische Grundschulstoff wie Rechnen, Lesen und Schreiben, gefolgt von Sprache, das Verständnis für Mengen, das räumliche Denken und die Fähigkeit zum Planen und Abstrahieren.

Lernen wir beim Spielen sprechen? Absolut! Es gibt Dinge und Personen, die wir benennen, die etwas tun und mit denen etwas passiert. Über all das tauschen wir uns intensiv aus, wenn wir das Spielgeschehen verfolgen und kommentieren. Ob beim Haba-Spieleschatz der Bauer die Tiere versorgt oder bei UNO jemand zum dritten Mal die Farbe wählen darf, es gibt immer vielfältige Gesprächsanlässe auf verschiedenen Ebenen und das Thema ist immer ein gemeinsames, deutlich greifbar in der Mitte.

Ab acht Jahren enthalten fast alle Spiele auch Textelemente. Klassisches Beispiel sind die Aktionskarten. Wer bei Siedler oder Dominion wissen will, wie er die anderen ärgern kann, ohne seine Handkarten offenzulegen, hat eine hohe Motivation, die Kurztexte zu entziffern.

Zahlen und mathematische Zusammenhänge stecken nicht nur im Würfel. Dessen einprägsame Muster sind schon eine sehr wertvolle Prägung, um später locker mit den einstelligen Zahlen umzugehen. Doch im Prinzip ist jedes Spiel voller Zahlen und Zusammenhänge, die immer wieder miteinander in Verbindung gebracht werden. Wir addieren Siegpunkte, rechnen Kosten von Gebäuden aus, bilden Reihen und Gruppen, erfahren den Rhythmus einer Spielrunde mit zwei, drei oder vier Spielern und stellen auf einem logisch strukturierten Spielfeld immer wieder Zusammenhänge her, in denen Zahlen eine Rolle spielen.

Zielbewusstes und planvolles Handeln ist vielleicht die spannendste Kompetenz, die sich im Spiel erleben lässt. Was ist mein Ziel und was muss ich tun, um es zu erreichen? Welche Konsequenzen ziehen Entscheidungen nach sich und wie finde ich das raus, ohne blind zu probieren? Plötzlich analysiert der Spieler seine Situation. Da operiert der Kopf mit Wahrscheinlichkeiten und Möglichkeiten, wendet Erfahrungen auf die aktuelle Lage an, spielt im geistigen Modell Abläufe durch und wägt so die möglichen Entscheidungen ab. Das alles passiert bei jeder Wahlmöglichkeit in Sekundenschnelle, unbemerkt und ohne sichtbare Anstrengung. Es spielt schon eine Rolle, wenn wir nur überlegen, mit welcher Figur wir bei „Mensch ärgere dich nicht“ vorwärts setzen. Und es stärkt die Fertigkeiten, mit denen sich unsere Kids in einer ziemlich unaufgeräumten Welt später einmal gut zurechtfinden werden.

„Mensch ärgere dich nicht“ und die Demokratie

Mindestens ebenso spannend sind die sozialen Aspekte, die bei jedem Spiel aufs Höchste gefordert sind. Gewinnen und Verlieren fallen den meisten sicher als erstes ein. Vielleicht auch die alte, schmerzhafte Weisheit „Wer ein schlechter Verlierer ist, hat noch nicht genug geübt“.

Aber wir üben uns auch in Teamwork und in der Bescheidenheit des glücklichen Siegers. Wir erfahren, dass es durchaus Spaß und Befriedigung bringen kann, anderen etwas abzugeben. Und wir entwickeln eine gute Robustheit gegen die kleinen Gemeinheiten im Spiel, die auch nur dann Spaß machen, wenn jeder weiß, dass er die nicht übel nehmen braucht.

Eine der schönsten Handlungen findet aber wieder ganz unaufgeregt im Stillen statt. Spielen heißt, einem Raum und einem Material eine bestimmte Bedeutung zu geben und nach bestimmten Regeln damit umzugehen. Wenn das passt und wenn alle dabei an einem Strang ziehen, macht es Spaß. Dann hat sogar Konkurrenz und Fiesheit ihren Platz und ihren genießbaren Rahmen. Beim Spielen lernen wir, wie cool es sein kann, gemeinsam zu gestalten.

Die besten Lernspiele sind selbst gemacht

Ein Spiel findet nur in kleineren Teilen auf dem Tisch und zum viel größeren im Kopf statt. Das gilt insbesondere, wenn die Kleinen ihre eigenen Spiele spielen. Die besten Lernspiele sind nämlich selbst gemacht.

Es lohnt sich, nicht zu viel über das perfekte Lernspiel nachzudenken! Die Kinder sind unserem pädagogischen Plan ohnehin entweder mehrere Schritte voraus oder gehen gelassen ihren eigenen Weg. Viel wichtiger ist, dem Spiel an sich viel Raum und Zeit zu bieten. Das heißt Raum, in dem sich die Kids sicher und wohl fühlen können, und der auch mit möglichst vielen Mitteln gestaltet werden darf, ohne einen Fall für die Haftpflichtversicherung auszulösen. Und es heißt Zeit, die nicht von vornherein verplant und komplett mit wichtigen, wertvollen und von uns in weiser Voraussicht vorbestimmten Themen gefüllt ist.

Inline Animals

Inline Animals: Hopp, hopp, hopp, Pferdchen rollt Galopp

Für kleine Helden und Abenteurer gibt es jetzt eine überraschend schicke Alternative zum klassischen Schaukelpferd. Auf den ersten Blick sehen Inline Animals wie große Kuschelpferde zum draufsetzen aus. Dann fällt der Blick auf die Rollen an den Füßen. Aber das große Staunen fängt erst an, wenn sich die Kids plötzlich im Trab durch die Wohnung bewegen. Die sympathischen Reittiere stellen wir im Blog für euch genauer vor.

Das Schaukelpferd ist eines der klassischen Spielzeuge schlechthin. Als Holzgefährte entführt es Kinder auf Abenteuerfahrt. Jungs und Mädchen entschwinden auf seinem Rücken in Zauberwelten, in die ihnen nur wenige Erwachsene folgen können. Dafür müssten sie nämlich gelenkig genug sein, um im Sattel der Spielzeugpferdchen Platz zu nehmen.

Inline Animals haben sich diesen unsterblichen Klassiker hergenommen und mit ein paar cleveren Ideen und modernen Materialien aufgepeppt. Was dabei herausgekommen ist? Ein Spielzeugpferd, mit dem die Kiddies richtig vorwärtskommen. Das geht ohne Batterien, aber dafür mit einem Gefühl, das tatsächlich ein wenig daran erinnert, fest im Sattel seines fantastischen, treuen Reittiers zu sitzen.

Also steckt die Füße in die Steigbügel, haltet den Rücken gerade, die Zügel fest in der Hand und los geht’s: Inline Animals tragen ihre Reiter in flottem Trab über Laminat, Fliesen und Parkett.

Schlachtrösser und Feenponys tragen ihre Reiter ins Märchenland

Die schön gestalteten Inline Animals sind liebevolle Kuschelpferde, die Kinder bis 9 Jahre zum Ausritt einladen: einmal von der Küche zum Zauberwald und wieder zurück. Sie sehen kuschlig aus und fassen sich auch so an. Das Plüschfell lässt sich schön streicheln und muss nicht oft gestriegelt werden. Streicheln und schmusen mögen jedes Inline Animal gern, aber nur, wenn es grad nicht im Galopp Kreise um den Couchtisch zieht. Denn ihr plüschiges Äußeres soll über ihre Eignung als fliegendes Feenpony oder ritterliches Schlachtross nicht hinwegtäuschen.Inline Animals weiß

Vier hochwertige, kugelgelagerte Rollen an den Füßen bringen die Sache in Bewegung. Doch der Clou ist, Inline Animals können nicht nur rollen und sich ziehen oder anschieben lassen.

Wenn die Kinder sich in den Steigbügeln nach oben abstoßen, biegt sich der Rücken der modernen Schaukelpferdchen leicht durch und die Beine werden leicht gestreckt. Die Reiter kommen wieder in den Sattel und auch das Pferd nimmt wieder seine Ausgangshaltung ein. Durch die clevere Konstruktion der Rollen bewegt sich das Reittier dabei jedes Mal ein Stückchen vorwärts. So reiten die Kinder auf dem Rücken der Inline Animals tatsächlich einmal durch die Küche und über den Flur bis ins Wohnzimmer, ohne mit den Füßen den Boden zu berühren.

Fast ein echtes Pony

Mit dem eigenen Pony machen Inline Animals den Traum vieler Kinder wahr. Zumindest so wahr, wie es in einer Vierzimmerwohnung im dritten Stock eben möglich ist. Die Schaukelpferde in verschiedenen Größen und für unterschiedliche Altersstufen kommen dank ihrer Reiter-Funktion erstaunlich nah heran. Den Rest erledigt mit Vergnügen die unübertroffene Kinderfantasie.

Entzückend ist auch die Auswahl. Inline Animals hat mittlerweile Reittiere für jeden Geschmack in seiner Kollektion. Black Beauty ist eine echte Schönheit. Als stolzer Rappe mit weißer Blesse hält er sich wie ein echtes Streitross. Da möchten kleine Abenteurer gleich den Ritterhelm aufsetzen, Schild und Holzschwert umschnallen und zu großen Taten in die Ferne aufbrechen.

Choky ist ein sympathisches, braunes Schaukelpferd, das Westernatmosphäre aufkommen lässt. Ein echter, wahr gewordener Kindertraum ist schließlich das elfenbeinweiße Einhorn mit seidiger Mähne.

Die und viele andere, zuckersüße und fantastisch wilde Reittiere sind bei Inline Animals handzahm zu haben. Der Spielzeugklassiker in jungem Gewand punktet mit gelungener Technik und guten Ideen. Wenn ihr für Weihnachten oder zum Kindergeburtstag für eure kleinen Helden eine frische Alternative zum Schaukelpferd sucht, seid ihr hier genau richtig.

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„Star Wars Rogue One“: das Spielzeug zum Spin-Off

Mit dem Release von „Rogue One: A Star Wars Story“ wird für „Star Wars“-Fans eine neue Epoche eingeläutet. Die Anthologie-Serie beleuchtet die Hintergründe des galaktischen Konfliktes aus bisher nie gekannten Perspektiven. Dazu gehört auch brandneues „Star Wars Rogue One“-Spielzeug. Die schönsten Merchandise-Artikel und das spannendste „Star Wars“-Spielzeug von LEGO, Hasbro und anderen Brands haben wir hier für euch zusammengestellt.

Das neue „Star Wars“-Abenteuer ist in vielerlei Hinsicht eine Premiere. Zum ersten Mal wird das Epos über Jedi und Sith, die helle und die dunkle Seite der Macht, die Galaktische Republik und das Imperium nicht in einer neuen Episode weitererzählt.

„Rogue One: A Star Wars Story“ ist als Spin-Off der erste Teil der neuen Anthologie-Serie. Die vertieft die Handlung des Epos außerhalb der Episoden-Folge und in einer Phase, für die sich echte „Star Wars“-Fans brennend interessieren dürften. „Rogue One“ spielt in der chaotischen Übergangszeit nach dem Sturz der Republik, dem Fall des Jedi Ordens und der Gründung des Galaktischen Imperiums.

Im Mittelpunkt steht eine schicksalhafte Mission in der Geschichte der sich gerade formierenden Rebellion: der tollkühne Diebstahl der Todesstern-Pläne. Vielleicht erinnert ihr euch an den Moment, als Prinzessin Leia Organa den Datenträger an R2D2 übergab, gemeinsam mit einer Nachricht für einen gewissen Obi Wan Kenobi. Das war eine der Szenen, mit denen der Mythos einst seinen Anfang nahm. Was auf der silbernen Scheibe gespeichert war, wurde in Episode IV zum Stolperstein für die galaktischen Herrschaftspläne von Lord Palpatine.

Nun erfahren wir endlich, wie die Todessternpläne eigentlich in die Hände der Rebellen geraten sind. Dabei lernen wir neue Helden und unbekannte Schauplätze kennen. Der Stil der Anthologie-Geschichten unterscheidet sich spürbar von den Episoden. Es wird schmutzig, staubig und unbequem, wie in den besten Momenten der alten Trilogie. „Rogue One“ wartet mit faszinierenden Einblicken in das Leben „vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxie“ auf. Das ist willkommenes Futter für neue „Star Wars“-Spielzeuge von LEGO, Nerf, Micro Machines und anderen Brands.

Drei Helden und kein Jedi Ritter

Star Wars Rogue OneViel spricht dafür, dass „Rogue One“ auch für Kenner des galaktischen Epos eine spannende Erfahrung werden wird. Im Mittelpunkt stehen diesmal nicht die Macht und nicht der epische Schwarz-Weiß-Kontrast zwischen Jedi und Sith. Die Hauptfiguren sind einfache Menschen, respektive Aliens, die in Konflikte verstrickt werden, die in aller Regel mehrere Nummern zu groß für sie sind. Wer kann sich damit nicht identifizieren?

Nicht jeder Held ist einer von den Guten und nicht jede Entscheidung ist moralisch richtig. Das weckt Erinnerungen an eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der Ursprungstrilogie. Denn auch, wenn Lucas es später immer bestritten hat, wir wissen es alle: Solo hat doch zuerst geschossen.

Die Heldengruppe, denn natürlich gibt es wieder eine solche, wird bei „Rogue One“ von Jyn Erso angeführt. Sie ist eine Ex-Kriminelle, ihr Vater hat an der Entwicklung des Todessterns mitgearbeitet und wird mittlerweile von Gewissensbissen geplagt. So ist die rebellische Jyn Erso perfekt geeignet, um einen Diebstahl zu organisieren. Zu ihrer Gruppe gehören Cassian Andor, ein erfahrener Pilot und Geheimagent. Und der martialische Enforcer-Droide K-2SO. Der hat zwar in seiner Programmierung die Seiten gewechselt, doch sein Aussehen ist nach wie vor furchterregend.

Die drei Helden sind wie geschaffen, um als Actionfiguren die Kinderzimmer zu bevölkern. Gleiches haben sich auch Merchandise-Profis wie Hasbro und LEGO gedacht. LEGO hat seine spannende Reihe von großen Actionfiguren mit Jyn und K-2SO um zwei der Helden aus „Rogue One“ erweitert. Cassian Andor muss auf den großen Auftritt neben Legenden wie Luke und Darth Vader, Obi Wan und Boba Fett noch warten. Seine eigene Minifigur hat der „Rogue“-Pilot aber schon bekommen.

Bei Hasbro und weiteren Actionfigur-Spezialisten finden sich die drei Hauptfiguren ebenfalls in eindrucksvollen Posen. „Rogue One“ wird um einiges kantiger und schmutziger werden, als wir es von den jüngeren Einsätzen der Jedi-Ritter gewohnt sind. Das lässt sich schon daran erkennen, dass keiner von ihnen ein Laserschwert in der Hand hat und mit Machtblitzen um sich wirft. Neben ihrem Witz und ihrem Mut verwenden sie Blaster und ganz klassische Handarbeit, um sich durch die Linien der Stormtrooper zu schlagen.

Hartnäckig halten sich die Gerüchte über den Auftritt einiger Charaktere aus „Star Wars“-Rebels. Immerhin liest sich das Drehbuch von „Rogue One“ auch wie eine Fortsetzung der „Rebels“-Storyline. Ezra Bridger oder Kanan Jarrus könnten mit von der Partie sein. Dann hätten die machtbegabten Jedi mindestens einen Gastauftritt. Ihre „Rogue One“-Actionfiguren haben sie jedenfalls schon bekommen. Das muss aber nicht heißen, dass aus dem ersehnten Crossover nicht doch nur eine kleine Erwähnung der Rebels am Rande wird.

Mit Spannung erwartet: die neuen Sturmtruppen

StormtrooplerMit Hochspannung werden wie bei jedem neuen „Star Wars“-Teil die heißen Designs der Sturmtruppen, der imperialen Spezialeinheiten und der gewaltigen Kriegsmaschinerie erwartet. Hier umso mehr, weil das schwere Gerät bei „Rogue One“ einmal nicht nur als Kanonenfutter für die „Über-Fähigkeiten“ der Jedi dienen wird.

Die wahrscheinlich schickste Neuerscheinung im Rahmen der „Rogue One“-Spielzeuge steht im Dienste des imperialen Oberschurken, des Direktors Orson Krennic. Die Herren in Schwarz hören auf den Namen Death Trooper und kommen einigen Spezialisten vielleicht aus „Star Wars Legacy“ und „The Force Unleashed“ bekannt vor. Schon ihre nachtschwarzen, agilen Rüstungen dürften ein Hinweis darauf sein, dass sie besser zielen können, als ihre notorisch ungeschickten Kampfgenossen in Weiß. Demnächst sollten die coolen Death Trooper jedenfalls in keiner LEGO-Sammlung fehlen. Auch als Actionfigur machen die schwarzen Sturmtruppler enorm viel her.

Die Scarif-Stormtrooper sind eine weitere Ergänzung in der Sturmtruppen-Auswahl. Die Eliteeinheit bewacht eine geheime Basis auf einem Sandplaneten. Entsprechend tragen sie ein hübsches Beige, das an den Tropenanzug englischer Entdeckungsreisender erinnert. Ihre Manieren dürften allerdings deutlich schlechter sein. Die Scarif-Trooper sind im Sortiment des „Rogue One“-Spielzeugs als ausgesprochen schicke, detaillierte Sammelfiguren im Duo mit dem schlagkräftigen Söldner Moroff zu haben.

Technische Spielereien in einer weit, weit entfernten Galaxie

Rogue One Blaster - Imperialer Death TrooperKommen wir zu einem der besten Parts, wann immer es um neues „Star Wars“-Spielzeug geht! Technische Spielereien, Fahrzeuge und Raumschiffe machen einen guten Teil der Optik aus, die jeden Fan sofort in die „weit, weit entfernte Galaxie“ entführt.

Zu den schicken Spielmodellen auf der dunkeln Seite gehört der Tie Striker. Den gefährlichen Jäger, der auch in der Atmosphäre eines Planeten verheerende Angriffe fliegen kann, gibt es als großes LEGO-Set. Wer weniger basteln und mehr spielen will, greift zum detaillierten Hasbro-Modell. Gleiches gilt für Krennics Shuttle: ein wunderschönes Schiff mit großen Fledermausflügeln.

Schließlich gibt es auch auf Seite der Rebellen ein richtig schickes, neues Spielgerät. Der Star unter den neuen Schiffen aus „Rogue One“ ist das U-Wing-Gunship. Der schwer bewaffnete Truppentransporter sorgt immer dort für Luftunterstützung, wo es richtig brenzlig wird. Als treues Rückgrat der Rebellenflotte hat er sich eine gelungene Umsetzung als großes LEGO-„Star Wars“-Set verdient.

Das Imperium weiß, sich zu wehren: mit Chicken Walker und verzerrter Stimme

Chicken WalkerAbsolute Publikumslieblinge sind die imperialen Läufer oder Assault Walker. Vor allem, wenn sie von geschickten Rebellen in Unterzahl mit waghalsigen Manövern zu Fall gebracht werden. Einer der kleineren, aber interessantesten bekommt bei „Rogue One“ endlich wieder viel Bildschirmzeit. Der kleine „Chicken Walker“, der sich schon im Ewok-Dschungel seine Sporen verdient hat, darf bei „Rogue One“ seinen Charme spielen lassen. Als „Rogue One“-Spielzeug gehört er genauso wie der schwer gepanzerte Hovertank zu den schönsten LEGO-Neuerscheinungen im Vorfeld des Filmrelease-Datums.

Mit den realistischen Stormtrooper-Helmen schlüpfen die Kids in die Rolle unserer Lieblingsbösewichte. Ein besonderer Leckerbissen für die nachgestellten Gefechte auf der Wiese hinter dem Haus ist die neue Death Trooper-Maske. Die sieht in imperialem Schwarz und im ikonischen „Star Wars“-Design nicht nur großartig aus. Sie hat ähnlich wie das Modell zu Kylo Ren aus Episode VII auch einen eingebauten Stimmenverzerrer. Damit macht es umso mehr Spaß, den Gegenangriff gegen die heranrückenden Rebellen zu koordinieren.

Für epische Schlachten ohne bleibende Schäden sind die Nerf Blaster die ideale Wahl. Mit den Gummidarts von Nerf lassen sich zum Filmstart von „Rogue One: A Star Wars Story“ wahlweise die Rebellen oder die Sturmtruppen unterstützen.

Auch wenn die Macht bei „Rogue One“ mal eine Nebenrolle spielt: Das Spielzeug zum neuen „Star Wars“-Anthologie-Film macht einfach Riesenspaß!

 

Gesellschaftsspiele

Spiel des Jahres 2016: Mit Codenames um die Ecke gedacht

Geheimdienstchefs, Ermittler und Agenten – das sind die drei Gruppen, die in dem neuen Spiel des Jahres 2016 eine große Rolle spielen. Welcher Geheimdienstchef denkt schlau genug um die Ecke, um seinen Ermittlern einen Hinweis für den richtigen Agenten zu geben? Ein Spiel für Querdenker – aber Achtung, der Attentäter lauert schon auf seinen Einsatz.

Das Prinzip des Spiel des Jahres 2016 Codenames ist nichts Neues und denkbar einfach: Begriffe werden erklärt, Wörter erraten. Das kenne ich bereits von Spielen wie Activity oder Tabu. Bei Codenames, erfunden von dem tschechischen Computerspieleentwickler Vlaada Chvátil, sieht das so aus: Ein Team, bestehend aus Geheimdienstchef und Ermittlern, muss seine Agenten ausfindig machen. Diese liegen in Form von 25 Kärtchen, alle mit dem Namen eines Agenten („Melone“, „Wirtschaft“, „Strudel“) versehen, offen auf dem Tisch. Eine Codekarte, die nur der Geheimdienstchef kennt, gibt die geheime Identität der acht oder neun Agenten preis. Der Geheimdienstchef gibt seinen Ermittlern einen verdeckten Hinweis: er überlegt sich ein Wort, das seine Ermittler mit möglichst vielen seiner Agenten in Verbindung bringen können. Er nennt ihnen diesen Begriff und die Anzahl der Agenten, die mit diesem Wort zusammenhängen. Die Ermittler wählen aus den 25 Agentenkärtchen die Agenten aus, von denen sie meinen, dass das Wort des Geheimdienstchefs diese abdecken. Klingt kompliziert? Ist es aber gar nicht.

Was haben Melonen mit der Wirtschaft zu tun?

Nehmen wir einfach mal die oben genannten Agenten „Melone“, „Wirtschaft“ und „Strudel“. Was verbindet all diese Wörter? Auf den ersten Blick nicht sehr viel, wenn wir an den Hut von Charlie Chaplin, die Wirtschaftskrise und den Wasserstrudel im Waschbecken denken. Der Geheimdienstchef wählt sich aber genau diese Wörter aus und sagt „Mahlzeit: 3“. Na, klingelt es da? Eine frische Melone zum Frühstück, ein kühles Bier in der (Gast)-Wirtschaft und ein warmer (Apfel)-Strudel bei Oma am Nachmittag – alle drei Wörter beziehen sich auf das Wort „Mahlzeit“. OK, wir müssen um die Ecke denken, aber mit einer kleinen Portion Grips enttarnen die Ermittler die Agenten.

Um die Ecke gebracht!

Aber Achtung: Manche Geheimdienstchef denken so quer, dass die Ermittler nicht mehr durchblicken. Damit steigt die Gefahr, dass sie falsch tippen: entweder wählen sie einen unbeteiligten Zuschauer unter den 25 Kärtchen aus, das ist noch harmlos. Aber sie können auch einen Agenten des anderen Teams auswählen, damit ist der Zug vorbei. Oder aber sie tippen auf den Attentäter, dann ist das Spiel direkt vorbei.

Codenames ist ein Spiel, das verlinktes Denken verlangt – aber nur in kleinen Prisen. Zu sehr um die Ecke gedacht, bringt die Ermittler eher um selbige, als dass die eigenen Agenten aufgedeckt werden können. Zu einfache Hinweise für nur einen Agenten sind Kinderkram. Ihr müsst kreativ denken und schlau kombinieren. Führt mein Hinweis „Baum“ zu den Agenten „Krone“ und „Gabel“? Ist mein Wort „Beobachten“ für „Jäger“ und „Stuhl“ zu weit um die Ecke gedacht?

Als Geheimdienstchef packt einen schnell der Ehrgeiz, so viele Agenten wie möglich in einem Wort unterzubringen. Dafür muss er aber auch ein wenig risikofreudig sein, weil er seine Ermittler damit vor einen unlösbaren Fall stellen könnte. Codenames ist ein Spiel für Sprachbegeisterte, für Knobler, die sich gut in die Gedanken der Geheimdienstchefs versetzen können und für Querdenker mit Ehrgeiz, die Spaß am Assoziieren haben und sich dabei auch noch gesellig mit ihrem Team unterhalten möchten. Ein bisschen erinnert Codenames an Dixit, bei dem die Spieler Bilder erraten. Leider kommt Codenames optisch gesehen nicht an Dixit heran, da die Karten ein wenig trist aufgemacht sind. Aber das tut der Spannung im Spiel und der Sucht nach immer komplizierteren Kombinationen keinen Abbruch. Gut, dass ein Spiel nicht lange dauert und es unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten der Agentenkarten gibt – da können die Teams viele weitere Male um die Ecke denken, ohne dass der Spaß- und Spannungsfaktor sinkt.

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Steinzeitalter, buntes Kniffeln und Reagenzgläser

Doch nicht nur Codenames schafft es in diesem Herbst auf meinen Wohnzimmertisch. Es gibt viele Spieleneuheiten für die ganze Familie, wie zum Beispiel das Kinderspiel des Jahres 2016. Das nennt sich Stone Age Junior und entführt die ganze Familie zurück in die Zeit des Fred Feuersteins. Mit den beiden Steinzeitkindern Jono und Jada errichtet Ihr Hütten in einem Dorf, sammelt Waren und spielt das Leben aus der Steinzeit nach.

Ein bisschen mehr Glück als Verstand braucht Ihr bei dem Spiel Kribbeln, bei dem Ihr mit sechs farbigen Würfeln bestimmte Aufgaben erfüllen müsst. Das Spiel erinnert stark an die klassische Kniffel-Variante, überzeugt aber mit hochwertigem Material und tollen Farben, das vor allem Zocker-Kindern mit Mut zum Risiko gefällt.

Wissenschaftlicher, aber nicht weniger turbulent, geht es bei Dr. Eureka zu, ein Knobelspiel, bei dem verrückte Wissenschaftler auf der Suche nach der einen Formel sind. Mit dabei sind: Reagenzgläser. In welchem Spiel sonst findet Ihr schon Reagenzgläser? In diesen Gläsern sind Kugeln (chemische Elemente) enthalten, die Ihr in eine richtige Reihenfolge bringen müsst, ohne diese Kugeln (Achtung: chemisches Element) berühren zu dürfen.

Wir sehen: Dem Spieleherbst sind mit den zahlreichen Spieleneuheiten keine Grenzen gesetzt. Und jetzt heißt es: Auf die Würfel, fertig, los!

Eure Jana