Archiv der Kategorie: Tipps & Tricks

Das Babypflege-Einmaleins: Tipps und die richtigen Produkte

Das Babypflege-Einmaleins: Tipps und die richtigen Produkte

Bei der Babypflege war lange Zeit „Wasser, Luft und Liebe“ der Grundsatz. Das ist zwar nicht verkehrt, aber ein kleines bisschen mehr gehört dann doch dazu: Bei einem Neugeborenen müssen nicht nur regelmäßig die Windeln gewechselt werden – auch das wöchentliche Baden, Nägel schneiden und die passende Kleiderwahl gehören zur Babyhygiene. Die richtige Hautpflege für die Kleinsten ist dagegen kinderleicht. Was auf den ersten Blick vermeintlich umfangreich erscheint und bei den Eltern oftmals für Unsicherheit sorgt, wird sich schon nach kurzer Zeit gut einspielen. Hier gibt es Tipps, wie du deinen kleinen Schatz rundum perfekt pflegen kannst.

Was brauche ich für die Babypflege?

Cremes, Badezusätze, Öle, Shampoos, Babypuder – für die Babypflege gibt es allerhand spezielle Produkte. Aber was brauchen die Kleinen in den ersten Monaten wirklich, um ideal versorgt zu sein? Für ein Bad in der Wanne genügen einige Spritzer eines Babyöls, das du auch zur Babymassage verwenden kannst. Wenn dein Baby einen wunden Po hat, ist eine spezielle Wundcreme empfehlenswert, z.B. die Weleda-Calendula-Babycreme für gereizte und gerötete Haut. Bei Spaziergängen sollte man darauf achten, die Haut im Gesicht gut gegen gefährliche UV-Strahlung zu schützen. Beim Sommerspaziergang solltest du dein Baby deshalb an den nackten Stellen mit etwas Sonnencreme einreiben. Im Winter kannst du die empfindliche Gesichtshaut mit einer fetthaltigen Creme vor Kälte schützen. Aber bitte die Hautpflege nicht übertreiben! Auch bei der Babypflege gilt: viel ist nicht gleich gut. In der Regel braucht Babyhaut gerade zu Beginn noch nicht viel Pflege.

Das Baby wickeln

Das Wickeln macht einen großen Teil der Babypflege aus. Du wirst täglich viel Zeit am Wickeltisch verbringen – etwa sieben bis neun Windeln am Tag zu wechseln, ist nicht unüblich. Doch keine Angst: Übung macht den Meister und schon bald wirst du routiniert sein. Dafür sollte alles, was du zum Wickeln brauchst, stets bereitliegen:

  • frische Windeln
  • ein paar Waschlappen
  • ein Handtuch
  • eine Schüssel mit handwarmem Wasser
  • Wechselwäsche
  • im Winter ein Heizstrahler, der den Wickelplatz warmhält

Zu Beginn empfiehlt es sich, das Neugeborene beim Windelnwechseln nur mit einem feuchten Lappen und purem Wasser zu reinigen. Unterwegs sind Feuchttücher natürlich praktischer. Für Mädchen ist es wichtig, bei der Reinigung des Genitalbereiches immer von vorne nach hinten zu wischen. Bei Jungs sollte man darauf achten, nicht die Vorhaut zurückzuziehen. Die frische Luft reizt mitunter den Harndrang der Kleinen. Gerade bei Jungs kann es dann schnell mal im hohen Bogen vom Wickeltisch regnen. Um dich davor zu schützen, kannst du deinem Baby zum Beispiel eine Windel oder ein kleines Handtuch in den Schritt legen.

Das Babypflege-Einmaleins: Tipps und die richtigen Produkte

Baby waschen: Wie, wo und ab wann?

Beim Babywaschen lautet die Devise „weniger ist mehr“, denn ein Baby wird ja noch nicht wirklich schmutzig. Daher reicht es, dem Kleinen täglich mit einem weichen Lappen und lauwarmem Wasser die Hautfalten ab- bzw. auszuwischen. Achte vor allem auf die vielen kleinen Hautfalten am Hals, unter den Achseln und in der Leiste. Diese können sich schnell entzünden, wenn sie nicht regelmäßig gereinigt werden.

Sobald der Nabel abgeheilt ist, darf das Baby zum ersten Mal in die Wanne. Zum Baden gibt es spezielle Babybadewannen. Man kann das Baby aber auch im Waschbecken oder einem Babyeimer baden. Als Badezusätze sind einige Tropfen Babyöl oder auch ein gutes Olivenöl geeignet. Für besonders zarte Haut kann man auch etwas Muttermilch in das Badewasser geben, damit eine Emulsion entsteht. Weil die Haut von Neugeborenen nur ein Fünftel so dick ist wie die von Erwachsenen, ist sie sehr empfindlich. Deshalb im ersten Lebensjahr nicht zu oft baden: Ein- bis zweimal pro Woche für fünf bis zehn Minuten reicht vollkommen aus. Babys beherrschen erst ab dem zweiten Lebensjahr die Wärmeregulation über die Haut. Deshalb ist es wichtig, dass sie es beim Baden warm haben. Am besten, du heizt das Badezimmer auf 24 Grad. Die ideale Wassertemperatur liegt bei 37 Grad. Diese lässt sich sehr gut mit einem Babybadethermometer feststellen. Achte darauf, dass Fenster und Türen geschlossen sind, damit dein Kind keine Zugluft abbekommt. Ein Shampoo ist in der ersten Zeit für Babys nicht notwendig. Später kann man milde Babyshampoos verwenden, wie das sanft schäumende Waschgel zum Baden und Duschen von Hildegard Braukmann, mit milden waschaktiven Substanzen. Nach dem Baden das Baby am besten in ein vorgewärmtes Handtuch einwickeln und sorgfältig abtrocknen. Dabei auch die Hautfalten nicht vergessen.

Babymassage: Entspannung fürs Baby

Nach dem Baden kann eine sanfte Massage zusätzlich für Entspannung beim Baby sorgen. Das hierfür verwendete Öl pflegt nicht nur die Babyhaut, sondern stärkt auch das Körpergefühl und die Bindung von Eltern und Kind. Öle versorgen die Babyhaut generell optimal. Das sanfte Pflege-Öl von Kiehl’s eignet sich beispielsweise perfekt für die Massage von empfindlicher Babyhaut. Es ist unparfürmiert, parabenfrei und besteht zu 100 % aus natürlichen Inhaltsstoffen. Allerdings gilt auch für Massagen das Motto „weniger ist mehr“ – deswegen sollte die zarte Haut des Babys nicht zu stark massiert und erwärmt werden.

Das Babypflege-Einmaleins: Tipps und die richtigen Produkte

Eine kleine Babymassage kann auch vor dem Einschlafen sinnvoll sein, damit dein Kleines zur Ruhe kommt. Die sanften Berührungen und Streicheleinheiten wirken oftmals Wunder.

So geht’s: Achte darauf, dass deine Hände warm sind, du keinen störenden Schmuck trägst und deine Fingernägel kurz gefeilt sind, sodass sie nicht kratzen. Nimm etwas Öl auf die Fingerspitzen und streiche mit leichtem Druck im Uhrzeigersinn über den kleinen Körper. Beginne bei den Füßen, von den Zehen über die Fußsohlen, die man sanft mit dem Daumen massiert. Nun geht es weiter über die Beine, die man ganz vorsichtig etwas kneten kann. Am Schluss kommt der Bauch dran, den man sanft zu den Seiten ausstreicht, so als würde man Buchseiten glattstreichen. Mach das Ganze solange es dein Baby genießt und entwickelt zusammen ein beruhigendes, harmonisches Babymassage-Ritual.

Babyhaar pflegen

Babys brauchen wie schon gesagt eigentlich kein Shampoo. Ihr feines Haar kann einfach beim Baden mit Wasser gewaschen werden und ist auch ohne Shampoo gepflegt und sauber. Erst wenn das Haar des Kindes dichter geworden ist, wird ein mildes Baby-Shampoo sinnvoll. Dies ist schonender für die Kopfhaut als Shampoo für Erwachsene und es brennt nicht in den Augen. Achte aber trotzdem beim Waschen darauf, den Kopf deines Kindes nach hinten zu halten, damit Shampoo und Wasser nicht in die Augen laufen. Die Haare nach dem Baden immer gut abtrocknen, damit sich dein Kleines nicht erkältet.

Finger- und Fußnägel beim Baby schneiden

Die Fingernägel deines Babys solltest du frühestens vier Wochen nach der Geburt zum ersten Mal kürzen. In den ersten Wochen sind die Nägel meist ohnehin noch so weich, dass du überstehende Ränder einfach vorsichtig mit deinen Fingern abzupfen kannst. Etwas später aber bekommen Babys mitunter scharfkantige Nägel, mit denen sie sich selbst unschöne und schmerzhafte Kratzer zufügen können. Mit einer speziell für Babys abgerundeten Nagelschere kann man die kleinen, weichen Nägel etwas entschärfen. Das funktioniert am besten, wenn das Kind schläft. Halte die kleine Hand gut vorn an den Fingern fest und drücke eventuell die Fingerkuppe etwas nach unten. So kommst du mit der Schere besser an den Nagel. Versuche beim Schneiden dem leichten Halbrund der natürlichen Nagelform zu folgen. Noch einfacher geht es, wenn du dir eine kleine Feile mit einem feinen Blatt besorgst, so kannst du scharfe Nagelränder einfach vorsichtig abfeilen.

Shopverlinkung

Ohren und Augen beim Baby pflegen

Unsere Ohren besitzen eine sogenannte Selbstreinigungsfunktion. Ohrenschmalz gelangt langsam aber stetig aus dem Ohr heraus und kann dann ganz einfach mit einem dünnen Papiertuch oder dem Zipfel eines Handtuchs aus der Ohrmuschel entfernt werden. Ohrstäbchen sind unnötig und für Babys sogar ungeeignet. Denn die Kleinen bewegen sich oft ruckartig. Steckt dann ein Ohrstäbchen im Ohr, kann das Trommelfell verletzt werden. Abgesehen davon wird Ohrenschmalz durch Wattestäbchen eher oft noch tiefer in den Gehörgang geschoben. Irgendwann kann sich so ein Pfropf bilden, der den Gehörgang verschließt und vom Kinderarzt herausgespült werden muss.

Dein Baby hat nach dem Schlafen verklebte Augen? Oft liegt das daran, dass die Tränendrüsen nach der Geburt noch nicht richtig arbeiten und die Tränenkanäle, durch welche die Flüssigkeit aus den Augen abläuft, noch nicht voll entwickelt sind. Um Beläge oder kleine Krusten vom Augen zu entfernen, einfach einen Waschlappen befeuchten und die Augen sanft von außen nach innen abwischen.

Keine Angst: Die richtige Hautpflege ist kinderleicht. Nimm dir gerne viel Zeit dafür, denn Babypflege ist auch Kuschelzeit, die du mit deinem kleinen Schatz genießen kannst.

P.S.: Schaut auch mal beim Beitrag zum Thema „Pflege in der Schwangerschaft“ vorbei – hier könnt ihr sicher auch wertvolle Tipps kriegen!

Kinderabendroutine mit Nachtlichtern

Kinderabendroutine mit Nachtlichtern

„Schläft er schon durch?“ ist wohl eine der Fragen, die mir zum Thema Baby & Leben als Mama am häufigsten gestellt wird, und meist folgt dann eine Geschichte von einem Baby im Bekanntenkreis, das jede Nacht selig 10 Stunden am Stück schlummert. Da kann man sich schon mal gestresst fühlen, wenn man sich kaum erinnern kann, wann man zuletzt eigentlich mal so richtig ausgeschlafen war. Dabei ist es ganz normal, dass Babys und Kleinkinder nachts noch häufig aufwachen und unrealistische Erwartungen von Traumnächten nach wenigen Wochen bauen nur unnötig Druck auf. Eine Abendroutine und Einschlafrituale können euch dabei helfen guten Schlaf zu unterstützen. Ein paar Tipps für eine Kinderabendroutine und unsere Meinung zu der Frage „Nachtlicht – ja oder nein?“ haben wir heute für euch in diesem Artikel zusammengefasst.

Kinderabendroutine mit Nachtlichtern

Entspannt einschlafen mit einer Kinderabendroutine

Eine Einschlafroutine ist für mich gleich aus zwei Gründen sehr wichtig: Sie ist ein deutliches Zeichen für das Kind, dass jetzt die Nacht beginnt, und bietet außerdem die Möglichkeit nochmal ganz bewusst Zeit miteinander zu verbringen. Welche Elemente ihr einsetzt hat natürlich auch etwas mit euren eigenen Vorlieben und dem Alter des Kindes zu tun. Hier sind ein paar Ideen und Punkte die ihr berücksichtigen könnt.

  • Der richtige Zeitpunkt – Startet mit der Routine, wenn euer Kind müde aber nicht übermüdet ist. Natürlich könnt ihr die Routine je nach Tagesform auch etwas anpassen oder abkürzen.
  • Zusammen essen/Abendmahlzeit – Dieser Punkt hängt sehr vom Alter des Kindes ab. Schön sind zum Beispiel gemeinsames Abendessen mit Zeit zum Austauschen oder die letzte Stillmahlzeit im kuscheligen Schlafzimmer, um zur Ruhe zu kommen. Schwer verdauliches solltet ihr kurz vor dem Schlafen vermeiden.
  • Waschen, Baden und Co. – Je nach Zeit und Alter könnt ihr nur eine Basisroutine (Waschen, Zähneputzen, frische Windel, Umziehen) machen oder das Ritual mit Zeit in der Badewanne oder einer Babymassage ausweiten.
  • Nachtlicht/Lichtstimmung – Grelles Licht (und Bildschirmlicht!) erschweren das Einschlafen. Mit dimmbaren Lichtquellen und Nachtlichtern könnt ihr abends eine gemütliche Stimmung schaffen.
  • Vorlesen – Über Vorlesen freuen sich auch schon die ganz Kleinen! Ihr könnt dabei immer das gleiche Gute-Nacht-Buch wählen oder bei älteren Kindern auch Geschichtenwünsche erfüllen.
  • Erzählen und Kuscheln – Wenn ihr kreativ seid, könnt ihr euch auch Geschichten ausdenken und erzählen oder ihr nehmt euch abends Zeit gemeinsam gemütlich im Bett den Tag durchzusprechen.
  • Spielzeug aufräumen – Abends das Spielzeug zusammenräumen sorgt für eine angenehme und ruhige Atmosphäre im Raum. Und wer will schon im Dunklen auf ein Duplo treten?
  • Singen/Musik – Ihr könnt zum Beispiel ein Schlaflied singen, abends ruhige Musik hören oder eine Spieluhr abspielen.

Hinweis: Ihr schlaft wochenlang kaum? Dann sprecht das Problem bei eurer Hebamme oder beim Kinderarzt an und holt euch frühzeitig Hilfe! 

Kinderabendroutine mit Nachtlichtern

Nachtlicht – ja oder nein?

Ruhig und dunkel – so soll die perfekte Schlafumgebung aussehen. Spricht das gegen ein Nachtlicht? Meiner Meinung nach nicht, denn Nachtlichter sind nicht dazu da, die ganze Nacht zu brennen, sondern können viele verschiedene Zwecke erfüllen. Es lohnt sich, schon während der Schwangerschaft nach einem Nachtlicht zu suchen, denn gerade in den ersten Monaten verbringt man nachts noch viel Zeit mit Stillen und Wickeln. Die Beleuchtung sollte dann so zurückhaltend wie möglich sein.

Auch in das Abendritual kann man Nachtlichter integrieren und damit zum Beispiel eine kuschelige Atmosphäre zum Vorlesen oder Singen schaffen. Bei älteren Kindern, die im eigenen Zimmer schlafen, können Nachtlichter genutzt werden, um zum Beispiel den Flur zu beleuchten um den Weg ins Elternschlafzimmer oder ins Bad zu finden. Außerdem hilft ein kleines Nachtlicht, das die Kinder selbst einschalten können, manchmal auch um Angst vor Monstern zu überwinden.

Welche Arten von Nachtlichtern gibt es?

Die Auswahl an Nachtlichtern ist riesig und je nach Alter des Kindes und gewünschtem Zweck könnt ihr euch ein passendes Nachtlicht aussuchen. Dabei könnt ihr auf verschiedene Eigenschaften achten:

  • Simple, dimmbare Nachtlichter lassen sich in den ersten Monaten einsetzen, um nachts zu stillen oder sich im Zimmer zu orientieren ohne den Schlaf des Kindes zu stören.
  • Nachtlichter mit Bewegungsmelder sind besonders geeignet, um Flure und den Weg zum Badezimmer oder Elternschlafzimmer zu beleuchten, wenn die Kinder selbstständiger werden.
  • Bei batteriebetriebenen Nachtlichtern solltet ihr auf ein verschraubtes Batteriefach achten. Kabellose Nachtlichter sind für kleine Kinder sicherer und können auch eigenständig an und ausgeschaltet werden.
  • Nachtlichter mit Projektionen oder Melodien können ähnlich wie eine Spieluhr eingesetzt werden und einen sanften Übergang von hell zu dunkel gestalten.
  • Nachtlichter mit Timer sorgen dafür, dass es dunkel im Zimmer ist, wenn das Kind eingeschlafen ist.
  • Nachtlichter mit Weckerfunktion gibt es in vielen Designs (auch aus Kinderserien). Diese sind jedoch erst ab Schulalter geeignet.

Kinderabendroutine mit Nachtlichtern

Auf den Fotos in diesem Artikel seht ihr zwei unterschiedliche Beispiele, die verschiedene Eigenschaften kombinieren. Die Tranquil Turtle ist ein batteriebetriebenes Nachtlicht mit automatischer Abschaltfunktion, das sowohl beruhigendes Meeresrauschen als auch eine Melodie abspielen kann und ein Wellenmuster an die Wand und Decke projiziert. Helligkeit und Lautstärke lassen sich einstellen und das Nachtlicht ist schon von kleinen Kindern selbst bedienbar. Das zweite Nachtlicht ist eine einfache Variante für die Steckdose mit Sensor. Bei Dunkelheit wirft es eine Eule an die Wand oder die Decke.

Kinderabendroutine mit Nachtlichtern

Mein Fazit – Ist ein Nachtlicht empfehlenswert?

Ein magisches Nachtlicht mit Einschlafzaubertrick gibt es wohl nicht und für einen entspannten Schlaf ist meiner Meinung nach vor allem eine Kinderabendroutine mit liebevoller Begleitung wichtig. Dabei kann ein Nachtlicht aber eine sinnvolle und sehr praktische Unterstützung sein und ich nutze es daher gerne!

Jutta (und Maike)

Shopverlinkung

Perfekt ausgestattet für den Schulstart

Schreibtisch, Zubehör und Co.: Perfekt ausgestattet für den Schulstart

Spätestens wenn die Einschulung in greifbare Nähe rutscht, stehen Eltern vor der Frage nach dem perfekten Schreibtisch für das zukünftige Schulkind. Wie viel Platz braucht das Kind für seine Hausaufgaben? Welches Schreibtischzubehör ist wichtig? Wie kann man das Halten von Ordnung am Arbeitsplatz unterstützen? Was ist bei einem guten Kinderschreibtisch besonders wichtig? All diese Fragen beantworte ich im Folgenden und hoffe, euch auf diese Weise bei eurem Schulstart zu unterstützen!

Perfekt ausgestattet für den Schulstart

Der richtige Schreibtisch fürs Kinderzimmer

Jeder von uns weiß, dass gute Arbeit nur gelingt, wenn man einen Arbeitsplatz hat, an dem man sich wohlfühlt und an dem es ausreichend Licht und Platz zum Arbeiten gibt. Und damit wären wir schon bei den wichtigsten Grundvoraussetzungen für einen Schreibtisch im Kinderzimmer: Dieser sollte nämlich stets dort stehen, wo tagsüber ausreichend Tageslicht zur Verfügung steht, also bestenfalls in der Nähe eines Fensters. Gleichzeitig sollte es Steckdosen – beispielsweise für die Schreibtischlampe – in der Nähe geben. Wichtig ist außerdem genügend Platz drum herum, sodass der Schreibtischstuhl problemlos vor- und zurückgerollt werden kann sowie ausreichend Bein- und Armfreiheit. Und auch für den Papierkorb sollte es einen passenden Platz neben dem Schreibtisch geben.

Perfekt ausgestattet für den Schulstart

Für den Schreibtisch selbst gilt: In erster Linie muss er dem Kind gefallen, denn der Schreibtisch ist ein markantes Möbelstück, welches präsent im Kinderzimmer steht und das dem Kind lange Zeit gefallen sollte. Außerdem gilt abzuwägen, ob man sich für einen höhenverstellbaren Schreibtisch entscheidet oder nicht. Das gleiche gilt für den Schreibtischstuhl, auf dem das Kind viel Zeit verbringt. Deshalb sollte dieser auf jeden Fall höhenverstellbar und ergonomisch sein. Denn ein guter Schreibtisch wird erst mit dem richtigen Stuhl zum optimalen Arbeitsplatz. Idealerweise lässt sich am Schreibtischstuhl nicht nur die Sitzhöhe, sondern auch die Rückenlehne verstellen und anpassen.

Achtet beim Kauf des Schreibtisches außerdem auf ausreichend Stauraum durch integrierte Schubladen oder einen mobilen Rollcontainer.

Tipp: Da Kinder auf einem Schreibtisch viel basteln, malen, kleben, zeichnen und schreiben, sollte ein Schreibtisch pflegeleicht sein, damit sich die Oberfläche schnell und problemlos reinigen lässt.

Der Kinderschreibtisch – Das passende Zubehör zum Schulanfang

Was für den Schreibtisch gilt, gilt auch für das Zubehör: Es muss dem Schulkind gefallen und gleichzeitig nützlich und inspirierend sein. Gleichzeitig sollte es am Schreibtisch ausreichend Ablageflächen und Fächer geben, damit alle Utensilien ihren Platz haben, denn andernfalls wird es schnell chaotisch am Arbeitsplatz.

Perfekt ausgestattet für den Schulstart

An dieser Stelle außerdem der Hinweis, dass ein Schreibtisch – vor allem für Grundschulkinder – nicht bloß als Arbeitsplatz, sondern auch als Kreativplatz dient. Am Schreibtisch wird gemalt und gebastelt, was das Zeug hält! Und so macht es letztendlich die Mischung aus kreativen Schreibtisch-Utensilien wie Filz- und Buntstiften, Wachsmalern, Kleber, Schere und Masking-Tape mit ausreichend Platz für sämtliches Schulmaterial wie Ordner, Hefte und Schulbücher.

Perfekt ausgestattet für den Schulstart

Damit es sowohl beim Erledigen der Hausaufgaben als auch beim Kreativsein an Nichts fehlt, gibt es weiteres Zubehör, das sehr nützlich und hilfreich sein kann. Dazu zählt zum Beispiel eine Malunterlage, welche die Kreativität fördert, aber auch zum Kritzeln zwischendurch dient und zudem die Schreibtischoberfläche schont. Neben ausreichend Stiften dürfen außerdem ein Klebebandabroller, ein Lineal und vielleicht auch ein erster Taschenrechner und ein erster Zirkel – zum Ausprobieren und Kennenlernen – nicht fehlen.

Perfekt ausgestattet für den Schulstart

Perfekt ausgestattet für den Schulstart

Als dekoratives Accessoire und um das Verständnis für Wochentage und Monate von Anfang an zu schulen, eignet sich ein Wandkalender in der Nähe des Schreibtisches besonders gut – bestenfalls mit Lieblingsmotiven des Schulkindes.

Perfekt ausgestattet für den Schulstart

Was außerdem an keinem Arbeitsplatz fehlen darf, ist ausreichend zu trinken. Da ein Glas allerdings schnell umfallen kann, sind Trinkflaschen die bessere Alternative.

Tipp: Es ist sehr wichtig, regelmäßig zu trinken. Da Kinder das schnell vergessen, sollte immer genug Wasser sichtbar in der Nähe stehen. Denn durch mangelnde Flüssigkeitszufuhr sinken das Leistungsvermögen und die Konzentrationsfähigkeit.

Für mehr Ordnung am Schreibtisch

Grundsätzlich gilt: Je älter Kinder werden, desto größer wird in der Regel die Menge an Material, die sie für das Erledigen ihrer Hausaufgaben benötigen. Außerdem geht das Arbeiten wesentlich leichter von der Hand, wenn es genug Platz auf dem Schreibtisch gibt und nicht ständig umgeschichtet und umgeräumt werden muss.

Deshalb ist Ordnung für das produktive Arbeiten besonders essentiell. Ordnung klappt aber nur, wenn es ausreichend Platz für sämtliche Schreibtischutensilien gibt.

Perfekt ausgestattet für den Schulstart

Ein guter Kinderschreibtisch bietet verschiedene Ablagemöglichkeiten für Papier, Stifte und sonstiges Arbeitsmaterial. Schubladen, Rollcontainer und offene Fächer ermöglichen, dass alles ordentlich, leicht zugänglich und übersichtlich verstaut werden kann. Aus diesem Grund sind viele Fächer und Schubladen am Schreibtisch besonders praktisch. Und auch für Stifte, Kleber, Schere und Co. sollte es ausreichend Aufbewahrungsmöglichkeiten geben.

Fazit

Der Schulstart ist ein bedeutender Meilenstein, der nicht nur für Emotionen sorgt, sondern gleichzeitig einiges an Vorbereitungen und Planung bedarf. Doch genauso wichtig wie die Wahl eines perfekten Schulranzens ist auch der Kauf des perfekten Schreibtisches mit passendem Zubehör. Allerdings sollte hierbei nie vergessen werden, dass „perfekt“ sehr individuell sein kann.

Alles Liebe,

eure Mari

 

GPS-Tracker Kaufhof CAT

Sicherheit bei Kindern – mit GPS-Trackern

Je selbstständiger die Kinder werden, desto größer werden die Sorgen und die Ängste der Eltern. Das Thema „Sicherheit bei Kindern“, selbst wenn man nicht dabei sein kann, beschäftigt uns sehr. Alleine zum Kindergarten oder zur Schule gehen, mit Freunden draußen spielen oder einen Spaziergang in die Stadt (ohne Mama und Papa) unternehmen … Unsere Kinder möchten bereits im Kleinkindalter alles selbst machen und auf eigenen Füßen stehen.

Ich gebe offen zu, dass es mir nicht immer leicht fällt, als Elternteil loszulassen. Wieso? Weil die Gesellschaft und die heutige Zeit sich geändert haben, unsere Kinder eine ganz andere Kindheit erleben als wir und viele Alltagssituationen nicht mehr so leicht zu meistern sind wie früher.

Zum Glück gibt es kleine Helfer, die unseren Kindern (und uns Eltern) ein Stück mehr Sicherheit geben können. Es ist die Rede von GPS-Trackern für Kinder. Wie sie funktionieren und was man dabei beachten sollte, verrate ich euch.

CAT GPS Trackeruhr

Wie funktioniert ein GPS-Tracker für Kinder?

Mit den GPS-Trackern (z.B. in Form von einer kleinen Uhr für das Handgelenk) für Kinder haben die Eltern die Möglichkeit, über ihr eigenes Smartphone den Standort des Kindes punktgenau zu lokalisieren, bei Bedarf die Kleinen anzurufen und ihnen sogar Mitteilungen zu schicken. Das Tolle dabei ist, dass die Kids ihren Eltern mit Hilfe des SOS-Knopfs des GPS-Trackers auch anrufen können. Wichtig: Die GPS-Uhr kann so eingestellt werden, dass die Kinder während der Schulzeit nicht gestört bzw. angerufen werden können. Ich habe den GPS-Tracker von CAT getestet.

Die Bedienung eines GPS-Trackers ist kinderleicht. Was man dafür benötigt? Eine SIM-Karte (am besten eine Prepaid-SIM-Karte), die dazugehörige App des GPS-Trackers und natürlich ein Handy.

Kidstracker iPhone Kaufhof

Was sollte man bei GPS-Trackern für Kinder beachten?

  • Die Kinder über das Thema Sicherheit aufklären.

Unsere Kinder brauchen (egal ob mit oder ohne GPS-Tracker) vertrauensvolle Eltern-Kind-Gespräche über alle möglichen Risiken und Gefahren, faire Regeln und keine ständige Kontrolle, die ihnen die Selbständigkeit raubt. Ganz im Gegenteil. Solche Geräte sollten nur dann eingesetzt werden, wenn es sinnvoll und notwendig ist.

  • Den Kindern kindgerecht beibringen, wieso eine GPS-Ortung hilfreich sein könnte und wie sie funktioniert.

Unsere Kinder gehen mit der Technik ganz anders um als wir. Sie sind in der Lage, problemlos einen GPS-Tracker zu bedienen. Nichtsdestotrotz ist auch hier ein aufklärendes Gespräch sehr wichtig. Die Kleinen haben wie Erwachsene ihre Privatsphäre, die man nicht verletzen sollte. Daher ist ein heimliches Tracken und Orten der Kinder ein NO-GO. Die Kids sollten wissen, wann die Tracking-App verwendet wird, wieso Mama und Papa sich Sorgen machen und wieso ein solches Gerät allen mehr Sicherheit geben könnte.

Kidstracker von CAT

Mehr Sicherheit für Eltern und Kinder

Und zum Schluss möchte ich euch kurz erzählen, wie wir mit dem Thema Sicherheit bei Kindern und vor allem mit den GPS-Trackern umgehen.

JA! Ich finde die GPS-Tracker für Kinder gut und sehr hilfreich. Sowohl meine Tochter als auch mein Sohn besitzen so eine Uhr. Sie tragen sie aber nur, wenn sie alleine unterwegs sind (wie z.B. bei Freunden übernachten, auf einer Klassenfahrt, etc.), sie selber Lust darauf haben und die Uhr die Schulaktivitäten nicht stört.

Ordnung im Kinderzimmer

Über Ordnung im Kinderzimmer

Kinderzimmer sind ganz besondere Orte. Die eigenen Reiche unserer Kinder, in denen sie spielen und in die sie sich zurückziehen können. Ein Kinderzimmer sollte ausreichend Raum zur freien Entfaltung bieten, dabei aber nicht mit Reizen überfluten. Deshalb ist es wichtig, eine gewisse Grundordnung im Kinderzimmer zu halten. Dabei geht es nicht darum, dass das Kinderzimmer stets ordentlich sein muss, denn es ist und bleibt vor allem ein Raum, in dem gebaut, gespielt, gemalt und gebastelt wird, sondern vielmehr darum, dass die Dinge ihren Platz haben.

Ordnung im Kinderzimmer

Was macht einen Raum zu einem Kinderzimmer?

Ein Kinderzimmer ist wie ein Spiegel der Seele unserer Kinder. Denn Kinder entfalten sich vor allem über das Spielen, Fantasieren und Kreativsein. Kinder sehen die Welt anders als Erwachsene. Die meisten Kinder mögen es bunt und farbenfroh. Aus Kinderaugen ist ein chaotisches Kinderzimmer nicht zwingend unordentlich. Sie bauen kreative und umfangreiche Spielwelten, tauchen dabei in ihre ganz eigene Welt ab und vergessen dabei schon mal alles um sich herum.

Ein Kinderzimmer ist dann ein Kinderzimmer, wenn es kindgerecht eingerichtet ist, zum jeweiligen Charakter des Kindes passt und genug Möglichkeiten zur freien Entfaltung als auch gewisse Rückzugsmöglichkeiten bietet.

Für Kinder ist es außerdem wichtig, zur Gestaltung ihrer Umwelt beizutragen. Darum gehören Bastelwerke und gemalte Bilder für mich in jedes Kinderzimmer.

Ordnung im Kinderzimmer

Was sollte in keinem Kinderzimmer fehlen?

Neben Kuscheltieren oder Puppen, einem gemütlichen Schlafplatz zum Träumen und einem Tisch, an dem gemalt und gebastelt werden kann, sind eine Auswahl an guten und altersgerechten Kinderbüchern für mich aus keinem Kinderzimmer wegzudenken. Denn Bücher sind etwas Wertvolles. Mit ihnen können Kinder andere Welten erleben, ihre Fantasie und Gedankenwelt ausweiten und dabei nicht zuletzt eine Menge lernen – sowohl Fachliches als auch Soziales.

Außerdem sollte es ausreichend Möglichkeiten zur Aufbewahrung des Spielzeugs geben. Dies können verschiedene Ordnungshelfer sein wie Kisten, Schachteln, Körbe oder Boxen.

Ordnung im Kinderzimmer

Wie funktioniert altersgerechte Aufbewahrung im Kinderzimmer?

Ordnung sollte nicht das wichtigste Thema im Kinderzimmer sein. Denn zu viel Ordnungsdrang schränkt ein. Dennoch ist es wichtig und hilfreich, eine gewisse Struktur im Kinderzimmer zu erhalten und Kindern von Anfang an beizubringen, wie Aufräumen funktioniert.

Damit Kinder gut aufräumen können, brauchen sie natürlich ausreichend Platz und Aufbewahrungsmöglichkeiten für ihre Spielzeuge. Denn wenn Spielzeuge keinen Platz haben, können sie nicht weggeräumt werden.

Außerdem ist es wichtig, dass Kinder selbstständig an die verschiedenen Boxen und Kisten herankommen. Deshalb sollten Aufbewahrungskörbe bei kleinen Kindern gut erreichbar platziert werden – am besten im untersten Regalfach oder einfach an der Wand stehend auf dem Boden.

Ordnung im Kinderzimmer

Wie funktioniert ein aufgeräumtes Kinderzimmer?

Aufräumen kann nur dann funktionieren, wenn es ausreichend Platz für alles gibt. Besonders hilfreich ist es, Kinder mit in das System einzuweihen. Wo und wie möchten sie welche Dinge und Spielzeuge lagern? Auf diese Weise finden sie sich selbst am besten in ihrem Kinderzimmer zurecht.

Ordnung im Kinderzimmer

Außerdem können verschiedenfarbige Körbe und Boxen oder welche mit unterschiedlichen Motiven sehr nützlich sein, denn sie sorgen für eine bessere Orientierung und Organisation. Spielzeuge, mit denen gerade sehr viel gespielt wird, sollten dabei erreichbarer platziert werden als jene, an denen derzeit weniger Interesse besteht.

Und nicht zuletzt muss das Aufräumen und das Verständnis für Ordnung erst mal erlernt werden. Deshalb sollten Eltern kleinen Kindern beim Aufräumen helfen. Dabei können jedes Mal wertvolle Tipps weitergeben werden. Außerdem macht Aufräumen gemeinsam viel mehr Spaß und geht zudem wesentlich schneller.

Förderlich ist es auch, von Anfang an gewisse Grundregeln festzulegen. Wann beginnt eigentlich Unordnung? Welche Spielwelten dürfen stehen bleiben? Welcher Bereich im Kinderzimmer soll immer ordentlich gehalten werden? Bei uns ist das zum Beispiel der Schreibtisch.

Ordnung im Kinderzimmer

Wie viel Ordnung im Kinderzimmer muss sein?

Ordnung ist wichtig, aber nicht das halbe Leben. Vor allem nicht, was Kinder betrifft. Denn die Kindheit ist etwas so Wertvolles und Kostbares, dass mehr Zeit ins Spielen und Kreativsein investiert werden sollte als ins Aufräumen.

Eine gewisse Grundordnung ist natürlich wichtig, damit man sich im Kleiderschrank zurecht findet, am Schreibtisch genug Platz für die Hausaufgaben ist und man überhaupt noch gefahrenlos durch das Kinderzimmer gehen kann. Aber grundsätzlich sind Kinderzimmer Spielzimmer und damit ein Ort, in dem sich Kinder entfalten. Und das braucht eben Platz und manchmal auch etwas Chaos.

Ordnung im Kinderzimmer

Fazit

Ordnung im Kinderzimmer ist wichtig, sollte aber nicht zur wichtigsten Disziplin werden. Gemeinsam lässt es sich besonders gut aufräumen, denn das Gefühl für Ordnung müssen Kinder erst entwickeln. Verschiedene Ordnungshelfer sorgen automatisch für Ordnung und ermöglichen eine gewisse Struktur im Kinderzimmer.

Alles Liebe,

eure Mari

Ideen für die Schultüte

Schultüte füllen: Geschenkideen zur Einschulung

Es ist ein großer Schritt, wenn eines Tages die Einschulung vor der Tür steht – sowohl für die Eltern als auch für das Kind. Unzählige Emotionen und Gedanken durchfluten uns dann! Wir sind neugierig und gespannt, aber auch aufgeregt und etwas ängstlich. Doch zum Glück siegt am Ende immer die Vorfreude! Der Schulbeginn ist ein neuer Lebensabschnitt, der viele Veränderungen mit sich bringt. Aus diesem Grund ist die Einschulung ein ganz besonderer Tag, der gebührend gefeiert werden muss. Das A und O bei einer Einschulung ist die Schultüte. Doch was füllt man hinein? Diese Fragen stellen sich frischgebackene Schulkindeltern jedes Jahr aufs Neue. Deshalb habe ich verschiedene Geschenkideen zusammengefasst und hoffe, euch auf diese Weise zu inspirieren!

Einschulung

Was kommt in die Schultüte?

Zu Beginn sei gesagt, dass natürlich nicht alle Geschenkideen, die ich in diesem Artikel vorstelle, in eine einzige Schultüte gehören. Es handelt sich lediglich um eine bunte Mischung an Geschenkideen. Für welche Schultütenfüllung ihr euch am Ende entscheidet, ist natürlich ganz individuell.

Ich persönlich finde eine Kombination aus Süßigkeiten, diversen Kleinigkeiten und einem „großen“ Geschenk perfekt. Als Kleinigkeiten eignen sich am besten nützliche Dinge, die das Schulkind für den neuen Lebensabschnitt benötigt. Aber auch andere Dinge wie Schmuck, Hörspiele und kleine Spiele sind tolle Überraschungen!

Jedes Kind ist anders, jede Schultüte ist anders und jedes Elternpaar hat andere Vorstellungen. Betrachtet meine Ideen deshalb nicht als Leitfaden, sondern als bunt gemischte Inspiration!

Schulbedarf für die Schultüte

Ganz egal ob Lineal, Anspitzer, Radiergummi oder verschiedene Stifte: Über Schulbedarf freuen sich Kinder immer! Und selbst wenn sie am Ende etwas doppelt haben, können sie den Schulbedarf als Ersatz oder für zu Hause gebrauchen. Stifte, Anspitzer, Kleber und Radiergummis kann man ohnehin nie genug haben!

Ideen fuer die Schultuete Schulbedarf

Süßigkeiten gehen immer!

Süßigkeiten gehören auf jeden Fall in eine Schultüte. Denn gerade dieser einmalige große Schwung an Süßigkeiten, den es im Alltag niemals geben würde, macht den Schultüteninhalt zu etwas Besonderem. Besonders gut geeignet sind kleine Gummibärchentüten, Lollis, verschiedene Bonbons und Buchstaben-Kekse.

Ideen fuer die Schultuete Süßigkeiten

Tipp 1: Kinder freuen sich vor allem über besondere Süßigkeiten in der Schultüte. Dinge, die es sonst nur selten zu naschen gibt. Das können essbare Perlenarmbänder sein, Schleckmuscheln oder Überraschungseier.

Ideen fuer die Schultuete Perlenarmbänder

Tipp 2: Die Einschulung findet im Sommer statt. Das bedeutet, dass es warm oder sogar sehr heiß werden kann. Deshalb: Schokobons und Schokoladenriegel sind zwar ziemlich lecker und eignen sich auch wunderbar als Schultüteninhalt, aber gerade bei schokoladiger Füllung solltet ihr unbedingt darauf achten, die Schultüte am Tag der Einschulung nicht in der prallen Sonne stehen zu lassen.

Glücksbringer und Spielzeug für den neuen Lebensabschnitt

Wie ich bereits oben schrieb, bedeutet der Schulbeginn eine Vielzahl an Veränderungen für das frisch gebackene Schulkind. Umso schöner, wenn sich ein kleiner Kuschelfreund oder Glücksbringer in der Schultüte befindet. Das kann ein Schlüsselanhänger, eine kleine Puppe oder ein niedliches Kuscheltier sein. Zur Einschulung passen Eulen und Füchse besonders gut.

Auch Schleich Figuren eignen sich toll für die Schultüte.

Ebenso beliebt sind neue Hörspiele, Bücher, Rätselhefte, Haarspangen, Haargummis, Ketten, Armbänder, Springseile, Mini-Spiele, Kreide oder andere kleine Herzenswünsche.

Nützliche Geschenkideen für die Schultüte

Natürlich sind auch ein Glücksbringer und ein Schlüsselanhänger nützliche Geschenkideen. Ebenso ein Springseil oder ein Gummitwist für den Schulhof. Aber noch sinnvoller sind Geschenkideen, die das Schulkind künftig jeden Tag braucht. Das kann ein hübsches Portemonnaie oder eine coole Flik- Flak-Kinderuhr sein.

Besonders sinnvoll sind auch eine Brotdose und eine passende Trinkflasche.

Ideen fuer die Schultuete

Außerdem freut sich jedes Schulkind über ein (neues) Freundebuch oder ein Poesiealbum zum Schulbeginn.

Geheimtipp: Ein Taschenschirm ist eine super Geschenkidee zum Schulanfang. Dieser passt nämlich perfekt in den Schulranzen, nimmt kaum Platz weg und hält das Schulkind trocken, wenn es auf dem Schulweg plötzlich zu regnen beginnt.

Geschwister-Schultüten

Lange Zeit kannte ich die Idee von Geschwister-Schultüten gar nicht. Als ich dann aber davon las, gefiel mir das Ganze sofort. Deshalb: Falls euer Schulkind Geschwister hat, kann ich euch wärmsten empfehlen, kleine Geschwister-Schultüten für diese vorzubereiten.

Ideen fuer die Schultuete Geschwistertüten

Warum?

Auch für die Geschwister bedeutet die Einschulung der Schwester oder des Bruders Veränderungen. Zudem dreht sich vor, während und nach der Einschulung erstmal jede Menge um das neue Schulkind. Umso schöner, wenn die Geschwisterkinder ebenfalls eine kleine Überraschung erhalten. Die Freude darüber war bei uns riesig! Die Geschwister-Schultüten haben aus einem stolzen Schulkind drei glückliche Geschwister gezaubert. =)

Geschwisterschultüten

Fazit

Im Grunde freuen sich Kinder über alle Überraschungen in ihrer Schultüte – ganz egal, ob es sich um Süßigkeiten, Kleinigkeiten oder das eine oder andere größere Geschenk handelt. Viel wichtiger ist, dass die Schultüte samt Inhalt zum Kind passt und – neben ganz viel Aufmerksamkeit, Zeit und Liebe der Eltern – das i-Tüpfelchen der Einschulung darstellt.

In diesem Sinne: Ich wünsche allen Schulanfängern 2017 eine wunderschöne Einschulung!

Alles Liebe, eure Mari

P.S.: Habt ihr schon von der Galeria Kaufhof Charity Schultüte gehört? Macht benachteiligten Kindern zum Schulstart eine Freude und schenkt ihnen eine Schultüte mit einem Erstausstattungsset im Wert von 26€ – 15€ übernehmt ihr, 11€ Galeria Kaufhof. Alle Infos erhaltet ihr auch in den teilnehmenden Filialen. 🙂

Charity Schultüte

Kinder und Smartphones

Kinder und Smartphones – irgendetwas zwischen Fluch und Segen

872.000 Ergebnisse bekommt ihr von Google präsentiert, wenn ihr den Suchbegriff „Kinder und Smartphones“ abfragt. Während wir Eltern uns noch in das digitale Zeitalter einarbeiten mussten, kommen unsere Kinder alsDigital Natives“ auf die Welt. Sie wachsen auf mit iPhone und Co. und können vor dem Laufen nicht selten schon mühelos das iPad entsperren und die App mit ihrem Lieblingsspiel aufrufen. Die Eltern freuen sich darüber: „Schau, wie fit unser Kind ist! Es kann sogar schon das Smartphone bedienen!“ Mich würde es nicht wundern, wenn Eltern besorgt einen Termin beim Kinderarzt vereinbaren, weil ihr sechs Monate altes Baby noch kein Interesse am Tablet zeigt. Und vielleicht wird es ja in einigen Jahren bei den Regeluntersuchungen auch einen Punkt „Handynutzung“ geben. Denkbar wäre auch, dass die Schulreife unter anderem danach beurteilt wird, ob das Kind schon über ausreichend „Medienkompetenz“ verfügt.

Fakt ist, unsere Kinder wachsen im Digitalen Zeitalter auf. Wir als Eltern können und dürfen uns tatsächlich nicht davor verschließen. Unsere Aufgabe ist es, ihnen den verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit den Medien zu vermitteln. Ich möchte euch heute Tipps, speziell für die Smartphone-Nutzung von Kindern geben.

Aber ALLE haben schon ein Smartphone!

Zwei Schuljahre musste ich diesen Satz mindestens einmal am Tag über mich ergehen lassen. Wenn ich Glück hatte, ohne Tobsuchtsanfall. Tatsächlich war ich erstaunt, als ich bei einem Gespräch mit der damaligen Lehrerin von Tobias in der 3. Klasse erfuhr, dass fast die Hälfte der Mitschüler schon ein eigenes Smartphone besitzen.

Trotzdem blieben mein Mann und ich standhaft. Schon bei den großen Brüdern gab es erst nach der Grundschulzeit ein Handy. Ein sinnvolles Abschlussgeschenk sozusagen. Unserer Meinung nach, macht es auch dann erst Sinn, denn die Schulen sind in der Regel weiter weg und der Unterricht nicht unbedingt regelmäßig. Fällt eine Stunde aus, können die Kinder anrufen und abgeholt werden.

Ein Aufklärungsgespräch und vereinbarte Regeln

Wie versprochen, hat Tobias dann nach der 4. Klasse sein erstes Smartphone von uns geschenkt bekommen. Allerdings haben wir vorher zusammen klare Regeln vereinbart und in einem Gespräch folgende Punkte besprochen:

  • Benimm-Regeln für das Handy
  • Das Herunterladen von Apps und die Sicherheitseinstellungen sind ausschließlich Elternsache
  • Wir Eltern dürfen jederzeit in das Smartphone schauen
  • Ab 19:30 Uhr wird das Smartphone außerhalb des Kinderzimmers platziert (gilt für alle mobilen Geräte, z.B. auch Nintendo DS)
  • An Zeitabsprachen bezüglich der Nutzungsdauer muss sich gehalten werden (Suchtgefährdung)
  • Nie dürfen Bilder ohne vorherige Absprache mit uns Eltern veröffentlicht werden, auch nicht in geschlossenen Gruppen
  • Keine Online-Käufe
  • Keine Bilder, Videos, Musikstücke ins Internet stellen, die nicht unser eigen sind
  • Keine persönlichen Informationen veröffentlichen – Alter, Name, Wohnort, usw.
  • Beim Chatten darf das Kind nur Spitznamen verwenden
  • Erscheint etwas seltsam oder belästigt mich eine Person, spreche ich mit meinen Eltern. Sie werden mir helfen, auch wenn ich vorher eine der Regeln missachtet habe.

Am besten hält man die Absprache als eine ArtVertrag“ schriftlich fest. Das empfehlen übrigens auch Medienpädagogen.

Es gibt kein Patentrezept in der Medienerziehung

Jedes Kind ist anders. Aus diesem Grund gibt es in der Medienerziehung, genauso wie in anderen Erziehungsbereichen, keine Patentrezepte. Jede Familie muss eigene Regeln festlegen, die von Zeit zu Zeit überprüft und an den Entwicklungsstand des Kindes angepasst werden müssen.

Klartext

Ihr könnt es euch vielleicht schon denken und ich hoffe, es tröstet euch ein wenig. Auch hier kommt es zu endlosen Diskussionen, was das Smartphone betrifft. Einziger und nervtötender Streitpunkt ist die Nutzungsdauer.

In den Ferien habe ich einen Versuch gestartet: ich habe Tobias nicht aufgefordert, das Smartphone wegzulegen. Ich wollte einfach mal sehen, ob er von selbst irgendwann genug hat. Das Ergebnis war erschreckend. Im Grunde hat er, unterbrochen von den Mahlzeiten, mehr oder weniger den ganzen Tag damit gespielt.

App-Tipp: Screen Time – Vertrauen ist gut …

… Kontrolle besser. Mit „Screen Time“ könnt ihr die Zeiten verwalten, die das Kind mit Tablets und Smartphones verbringt und noch vieles mehr. Mit Hilfe dieser App, ist unser Familienleben deutlich entspannter geworden:

  • Screen Time hat einen App-Timer, mit dem ihr ein tägliches Zeitlimit für die Apps festlegt, die ihr beschränken möchtet.
  • Blockiert Spiele nach der Schlafenszeit, aber erlaubt Apps zum Lesen.
  • Blockiert alle Apps nach dem Abschalten des Lichts.
  • Blockiert Apps der sozialen Netzwerke und Spiele, aber erlaubt lehrreiche Apps während der Schulstunden.
  • Essenszeit? Drückt einen Button auf eurem Smartphone und die Geräte eurer Kinder werden zeitweise unterbrochen. Nie mehr betteln, bestechen oder schreien!
  • Die Kinder haben die heutige Screen Time verbraucht? Wenn sie ihr Zimmer aufräumen, könnt ihr sie von eurem Gerät aus mit Bonuszeit belohnen. Fügt so viele verschiedene Aufgaben und Arbeiten hinzu, wie ihr mögt. Ihr werdet erstaunt sein, wie eure Kinder anfangen, ihre Zeit verantwortlich einzuteilen!
  • Was macht Thomas auf seinem Gerät? Welche Webseiten ruft er auf? Welche Apps benutzt er? Mit welchen Apps verbringt er die meiste Zeit? Verfolgt, was sie machen, von eurem eigenen Gerät aus, ohne dass ihr eures in der Hand halten müssen.
  • Blockiert bestimmte Apps komplett. Erhaltet eine Mitteilung, sobald euer Kind eine neue App installiert.
    (Quelle: www.screentimelabs.com)

(Etwas) Ironie zum Nachdenken:

Leider. Und ich nehme mich nicht aus. Das Smartphone ist mein täglicher Begleiter. Definitiv ist es mir näher als mein eigener Mann. Ich habe es immer bei mir. Es weckt mich mit Vogelgezwitscher und sagt mir, wie das Wetter wird. Vor dem Frühstück noch mal schnell auf Instagram vorbeischauen und danach die nächtlichen Werbemails löschen. Die Nachbarin von gegenüber schickt eine WhatsApp Nachricht: „Der Theo ist krank, ich bringe dir gleich die Entschuldigung für die Schule.“ Fünf Minuten später klingelt es auch schon an der Tür.

Sind die Kinder aus dem Haus noch ein kurzer Blick auf Facebook und dann mit dem Hund raus. Unterwegs höre ich mein Hörbuch auf dem iPhone weiter, weil ich sonst ja nicht dazu komme. Nebenbei noch schnell ein paar Fotos gemacht und ein Telefonat geführt. Moment, wo bin ich eigentlich und wo ist der Hund?! Gut, dass mich mein Handy auch aus der tiefsten Wildnis wieder in die Zivilisation navigiert.

Zu Hause schnell noch den Einkaufszettel ins Handy tippen und ein Kochrezept für mittags speichern. Zum Glück kann ich während der Autofahrt mein iPhone über Bluetooth mit dem Autoradio verbinden und somit telefonieren und mein Hörbuch weiterhören. Blöd finde ich, dass man das Handy nicht am Einkaufswagen befestigen kann und so schiebe ich einhändig durch den Supermarkt und arbeite in Schlangenlinien meine Liste ab. Während ich an der Fleischtheke warte, checke ich mal schnell meine Mails.

Jetzt aber schnell nach Hause und kochen. Zum Glück habe ich das Rezept schon auf meinem Smartphone gespeichert. Meine Mittagspause verbringe ich bei Pinterest und Dawanda … Per WhatsApp verabrede ich mich mit Freundinnen. Puh, das dauert ganz schön lange und ist ein ewiges hin und her. Das nächste Mal sollten wir Doodle benutzen, denke ich so bei mir.

Jetzt mal schnell den Mann anrufen und ihm anschließend lustige Bilder von unseren Kindern schicken. Nach dem Abendessen endlich auf die Couch hüpfen und den Fernseher anschalten. Nebenbei ein wenig auf dem Handy surfen – ist ja schließlich Feierabend. Und dann um 22 Uhr teilt mir mein iPhone mit, dass es Schlafenszeit ist und ich gehe ins Bett.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Sandra von „Kleine Familienwelt“. Auf ihrem Blog „Kleine Familienwelt“ berichtet sie regelmäßig über Kindermode, Kinderbücher und Markenspielwaren. Schaut doch einfach mal vorbei!

Zähneputzen bei Kindern

Zahnpflege bei Babys und Kindern

Mit der Pflege der Zähne kann man nicht früh genug anfangen! Deshalb fängt die Zahn- bzw. Mundpflege bereits im Babyalter an. Wir Eltern können von Anfang an dazu beitragen, dass die richtige Zahnpflege für unsere Kinder zur alltäglichen Routine wird. Zunächst werden die Milchzähne gepflegt, später die bleibenden Zähne. Die regelmäßige Mundpflege und die richtigen Putzgewohnheiten zahlen sich ein Leben lang aus. Was Kinder im jungen Alter lernen, prägen sie sich für ihr ganzes Leben ein. Darum sollte die Zahnpflege nicht bloß eine Notwendigkeit sein, sondern bestenfalls zur Selbstverständlichkeit werden.

Eltern sind Vorbilder

Was in vielen Alltagsmomenten zutrifft, gilt auch für die Zahnpflege und die damit einhergehenden Putzgewohnheiten. Wir Eltern sind Vorbilder für unsere Kinder. Wenn wir möchten, dass sich unsere Kinder regelmäßig die Zähne putzen, sollten wir mit unseren eigenen Putzgewohnheiten ein Vorbild sein. Gerade bei kleinen Zahnputzmuffeln kann es hilfreich sein, das Zähneputzen zu einem gemeinsamen Familienritual werden zu lassen. So bringt das Zähneputzen doppelt so viel Spaß und „erledigt“ sich gemeinsam viel schneller als einsam.

zaehneputzen_bei_kindern_71_web

Die richtige Mundpflege von Anfang an

Babys kommen zwar ohne Zähne auf die Welt, können aber von Anfang an lernen, dass eine regelmäßige Mundpflege zum Alltag dazu gehört. So lassen sich die Milchreste nach dem Stillen oder dem Geben der Flasche ganz einfach mit einem feuchten Tuch vom Zahnfleisch entfernen. Das verhindert die Bildung von Plaque-Bakterien und bringt von Anfang an Routine in den Zahnputzalltag. Das Zahnfleisch von Babys sollte aber nur mit Wasser und nicht mit Zahnpasta gereinigt werden. Außerdem sollten Eltern darauf achten, Babys und Kleinkinder vom Dauernuckeln an zucker- und säurehaltigen Getränken und Snacks (z.B. Fruchtquetschies) abzuhalten. Generell gilt: Außerhalb der Milchmahlzeiten ist Wasser der beste und gesündeste Durstlöscher!

Milchzähne richtig pflegen

Ab dem ersten Milchzahn kann mit der richtigen Zahnpflege begonnen werden. Dafür empfiehlt es sich zunächst eine spezielle Kinderlernzahnbürste mit besonders weichen Borsten und einem kleinen Bürstenkopf zu nutzen. Für die Pflege von Milchzähnen bedarf es nur einen kleinen Klecks Zahnpasta. Als Faustregel gilt, dass die Zahnpastamenge pro Zähneputzen maximal erbsengroß sein sollte. Es gibt einige Kinderzahnbürsten mit verschieden farbigen Borsten, welche Eltern und Kindern dabei helfen, sich mengentechnisch zu orientieren.

Auch ein Besuch beim Zahnarzt sollte von Anfang an mit eingeplant werden, bestenfalls zum ersten Geburtstag. In vielen Städten gibt es tolle Kinderzahnärzte, die sehr einfühlsam mit ihren kleinen Patienten umgehen.

Zahnpflege bei Kleinkindern

Bis zum zweiten Geburtstag reicht es, die Milchzähne einmal täglich zu putzen, bestenfalls am Abend. Natürlich schadet zusätzliches Putzen nicht, fordert die Kleinen aber oft zu sehr. Doch spätestens ab dem zweiten Geburtstag sollten die Zähne mindestens zweimal täglich – und zwar morgens und abends – geputzt werden. Besser sogar dreimal täglich, nämlich zusätzlich nach dem Mittagessen.

Beim Zähneputzen sollten Eltern stets dabei sein, auf die richtige Zahnpastamenge achten und darauf, dass diese nicht heruntergeschluckt wird. Außerdem können Eltern Tipps zum richtigen Zähneputzen geben und sollten auf jeden Fall immer gründlich nachputzen.

zaehneputzen_bei_kindern_41_web

Um Kinder an die richtige Zahnputzdauer zu gewöhnen, kann man eine kleine Sanduhr ans Waschbecken stellen. Auf diese Weise bekommen Kindern ein gutes Zeitgefühl für die Putzdauer. Alternativ kann man ein Lieblingslied nutzen, das für die Dauer des Zähneputzens läuft oder gesungen wird und die gefühlte Putzdauer auf diese Weise verkürzt.

Außerdem gilt auch bei Kleinkindern und Schulkindern: Wasser ist das beste und gesündeste Getränk und Süßigkeiten sollten nur in Maßen verzehrt werden.

Elektrische Zahnbürste vs. Handzahnbürste

Bis zu einem Alter von drei Jahren ist eine Handzahnbürste absolut ausreichend. Zudem sind elektrische Zahnbürsten ganz anders zu handhaben. Handzahnbürsten vermitteln ein erstes und gutes Gefühl fürs richtige Zähneputzen. Mit elektrischen Zahnbürsten können viele Kinder noch nicht richtig umgehen, wodurch auch eine höhere Verletzungsgefahr besteht. Aus all den genannten Gründen eignen sich Handzahnbürsten die ersten Jahre lang hervorragend zum Zähneputzen.

zaehneputzen_bei_kindern_51_web

Ab dem dritten oder vierten Lebensjahr empfiehlt es sich, auf elektrische Zahnbüsten umzusteigen, da diese die Zähne erwiesenermaßen gründlicher und einfacher reinigen. Außerdem gibt es viele niedliche elektrische Kinderzahnbürsten, mit denen das Zähneputzen sogar richtig viel Spaß macht!

[getproducts ids=“14942778, 10267998, 29303906, 10268469″ limit=“6″]

Schulkinder und Zahnpflege

Zähneputzen bei KindernIrgendwann wollen Kinder selbstständig sein. Das gilt natürlich auch bei der Körperpflege und der Zahnpflege. Ältere Kinder wollen nicht mehr, dass die Eltern ihre Zähne nachputzen. Darum gilt es bei älteren Kindern noch einmal zunehmend darauf zu achten, dass sie ihre Zähne selbstständig gründlich und lange genug putzen.

Tipp: Große Schulkinder legen schon wesentlich mehr Wert auf ihr Aussehen als kleine Kinder. Sie entwickeln ihren eigenen Kleidungsstil und wollen eigene Frisuren und Haarschnitte ausprobieren. Demzufolge kann es hilfreich sein, ihnen von Anfang an zu verdeutlichen, dass auch schöne weiße und gepflegte Zähne ein optisches i-Tüpfelchen sind – und zwar ein Leben lang.

Fazit

Je früher Eltern ihre Kinder an die regelmäßige Mund- und Zahnpflege gewöhnen, desto leichter gelingt ihnen ein Leben lang die Routine beim Zähneputzen. Das wiederum hält die Zähne gesund und gepflegt.

Vielleicht habt ihr Lust zu erzählen, wie ihr eure Kinder zum regelmäßigen Zähneputzen animiert? Wir freuen uns auf eure Tipps und Erfahrungen!

Alles Liebe, eure Mari